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Lions: Am Sonntag zum Nachholspiel nach Berlin

Braunschweigs Footballer wollen mit einem Sieg in die Sommerpause.

Von Daniel Beutler, 14.07.2010.

Braunschweig. Am Sonntag treten die Braunschweig Lions in Berlin gegen die Rebels an. Das Nachholspiel in der German Football League ist das letzte vor der Europameisterschaft und vor der Sommerpause.

„Wir wollen ganz klar einen Sieg, um entspannt in die Pause gehen zu können“, fordert Cheftrainer Engisch. „Das wäre auch wichtig für das Selbstvertrauen und im Kampf um die Play-off-Plätze.
Im Hinspiel vor zwei Wochen gelang der 23:3-Sieg erst dank einer starken Leistung des Lions-Angriffs in der zweiten Halbzeit. Im ersten Durchgang kamen lediglich drei Punkte zustande.
Die Verteidigung präsentierte sich derweil von Beginn an bärenstark gegen die Rebels. In den knapp 22 Minuten, die die Rebels in Ballbesitz waren, schafften sie 194 Yards Raumgewinn. Davon gingen aber 88 Yards durch Raumstrafen verloren. „Die Rebels versuchen, das Spiel langsam und vom Ergebnis eng zu halten, den Gegner nicht das Tempo bestimmen zu lassen. Aber das müssen wir machen, um das Spiel zu gewinnen“, erklärt Engisch und fordert auch, dass die Spieler wie im Hinspiel eine geschlossene Mannschaftsleistung zeigen. „Das Team hat auch nach der verkorksten ersten Halbzeit zusammengestanden, und das war sicherlich ein Schlüssel zum Erfolg.“
Was dem Cheftrainer allerdings zu schaffen macht, sind die vielen Strafen, welche sein Team kassierte. Insgesamt zwölfmal sahen die Schiedsrichter einen Regelverstoß bei den Braunschweigern. Es hätten mehr sein können, hätten die Schiedsrichter die vielen kleinen Nickeligkeiten konsequent bestraft. „Es ist den Jungs zwar klar, dass uns das nicht hilft. Aber ich werde das beim Training nochmal deutlich ansprechen, das sie sich vom Trash-talk nicht aus der Konzentration bringen lassen“, sagt Engisch.
Was vor dem Spiel noch für Probleme sorgte, war die Auswahl der Spielstätte. Da die Rebels nicht auf ihrem Heimplatz spielen dürfen, wurde ein Ausweichort bestimmt. Nur macht der auf Satellitenbildern im Internet den Eindruck eines besseren Ackers. „Wir haben diese Bilder auch gesehen und deshalb Einspruch eingelegt. Aber der Obmann meint, dass der Platz mittlerweile in einem guten Zustand sei. Da verlassen wir uns auf die Offiziellen“, sagt Engisch.
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