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Lions-Abwehr ist die Basis für den Erfolg

Nur zweimal war die Lions-Abwehr nicht obenauf. Im „Big6“Turnier konnte sie die Niederlage gegen Wien und im Finale gegen Berlin nicht verhindern. Sonst ist sie das Maß der Dinge. T.A.

Football: Letzte Vorbereitungen für das Playoff-Viertelfinale laufen.

Von Daniel Beutler, 13.09.2014.

Braunschweig. In sechs Tagen beginnt für die New Yorker Lions die heiße Phase des Projekts Titelverteidigung. Die Munich Cowboys kommen ins Eintracht-Stadion. Dort treffen die Süddeutschen auf die mit Abstand beste Abwehr der gesamten Liga.

Der Angriff gewinnt Herzen, die Abwehr Meisterschaften: Eine der beliebtesten Weisheiten des American Football, die dann und wann bemüht wird, wenn es an der Zeit ist. Ein Blick auf die Südstaffel offenbart die Bedeutung. Von den acht Teams dort, haben sieben insgesamt mehr als 400 Punkte erzielt. Die meisten haben aber auch mehr als 400 zugelassen. Anders das Lions-Abwehr-Bollwerk. Nur 126 Punkte ließen die Braunschweiger Bundesliga-Footballer in der regulären Spielzeit zu. Mehr als doppelt so viele musste die zweitbeste Abwehr der Liga hinnehmen, 265 Punkte summierten die Gegner der Berlin Adler auf. „Wir machen gar nicht viel anders als im Vorjahr“, meint Lions-Linebacker Kerim Homri.
Man könnte meinen, die Gegner wüssten, wo die Braunschweiger zu packen sind. Perfekt ist schließlich kein Abwehrkonzept. „Wir passen unser Spiel aber auch immer an. Nach jeder Angriffsserie“, erklärt Homri und deutet damit an, was die Lions-Defense so stark macht. „Die Trainer und die Athletik der Spieler“, ist sich der deutsche Nationalspieler sicher. Allen voran Defense-Coordinator Dave Likins, der bisher immer die passende Antwort parat hatte. Es gibt keine Defense-Statistik, in der die Lions nicht ganz weit oben stehen.
Diese Leistung gilt es, jetzt mit einem Titel zu veredeln. Gestern trainierten die Braunschweiger, nächste Woche folgen drei Einheiten. „Es geht nur darum, unser Spiel zu festigen und zu verbessern“, berichtet Homri. Das Fundament für den Erfolg der Braunschweiger soll halten, wenn der Südvierte kommt.
Dass die Lions dann der Favorit in dem K.-o.-Spiel sind, störe dabei nicht. „Sind wir als Titelverteidiger ohnehin das ganz Jahr schon“, weiß Homri, der zwei Tage vor dem Viertelfinale seinen 25. Geburtstag feiert. Einen Wunsch hat der Top-Tackler der Lions auch. „Wenn mal wieder 10 000 Zuschauer ins Stadion kommen würden – das wär was.“
Ein anderes Team derweil ist in den Playoffs ausgeschieden. Im Halbfinale der Flag-Football-Bundesliga verlor das Lions-Team gestern bei den Berlin Bears mit 13:23. Die Erfahrung im Team der Berliner hätte den Unterschied ausgemacht, berichtete Trainer Holger Fricke.
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