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Lieberknecht: „Wir müssen voll dagegenhalten“

War einer der besten Eintracht-Spieler gegen Greuther Fürth: Salim Khelifi. Foto: Susanne Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht-Kicker heute bei Jahn Regensburg zu Gast – Coach erwägt Rotation.

Von Elmar von Cramon, 22.09.2017.

Braunschweig. Mit dem überzeugenden 3:0 gegen Fürth gelang Eintrachts Zweitliga-Fußballern am Mittwoch der heiß ersehnte zweite Heimsieg. Beim Auswärtsspiel heute gegen Jahn Regensburg (13 Uhr) wollen die Löwen zum Abschluss der englischen Woche auch den ersten „Auswärtsdreier“ landen. Dies gelang den Gastgebern in dieser Spielzeit bereits zweimal, zu Hause holte man hingegen noch keinen einzigen Punkt.

„Wir haben die Regeneration in den Vordergrund gestellt und wollen alle Spieler schnell wieder frisch bekommen“, macht Torsten Lieberknecht vor der Partie deutlich, dass die Trainingsintensität in der englischen Woche gedrosselt worden ist.
Beim Aufsteiger aus der Oberpfalz gilt es laut Lieberknecht allerdings, wachsam zu sein, nicht zuletzt, weil Neu-Coach Achim Beierlorzer sich in der Herangehensweise an seinem ehemaligen Arbeitgeber orientiert. „Die Mannschaft spielt insbesondere im Umschaltspiel sehr RB-Leipzig-lastig, es gilt voll dagegenzuhalten und sich frisch zu präsentieren“, erklärt der Eintracht-Coach, der die Rot-Weißen außerdem als „physisch stark und robust“ charakterisiert.
Verstecken brauchen sich die Löwen nach dem deutlichen Heimerfolg gegen Greuther Fürth aber gewiss nicht. Nach drei Auswärtsremis soll nun aber auch der erste Sieg in der Fremde her. „Das Stadion ist ein Schmuckkästchen, dort herrscht eine gute Fußball-Atmosphäre“ freut sich Lieberknecht.
Personell hat sich im Vergleich zum Fürth-Spiel wenig geändert, einzig hinter Neuzugang Özkan Yildirim steht ein kleines Fragezeichen. „Er ist ein bisschen angeschlagen und hatte mit Wadenproblemen zu kämpfen“, so der 44-Jährige, der auf Steve Breitkreuz, Patrick Schönfeld, Hendrick Zuck und Julius Biada (alle Trainingsrückstand) verzichten muss „Die Kurve zeigt bei allen stetig nach oben“, ist Lieberknecht mit seinen Rekonvaleszenten zufrieden.
Im Gegensatz zum Fürth-Spiel denkt Lieberknecht für die heutige Partie über eine intensivere Rotation nach: „Es ist das dritte Spiel innerhalb kurzer Zeit, so dass man schon überlegt, dem einen oder anderen die Möglichkeit zu geben, sich zu präsentieren.“ Dies könnte auch Akteure betreffen, die zuletzt bei der U23 im Einsatz waren: „Auch Spieler wie Steffen Nkansah, Phillip Tietz oder Eros Dacaj werden in die Überlegungen mit einbezogen, sodass wir vielleicht mit dem einen oder anderen Akteur mehr fahren werden.“
So könnten sie spielen: Fejzic - Reichel, Valsvik, Baffo (Nkansah), Becker (Sauer) - Boland, Samson (Moll) - Hernandez, Khelifi (Hochscheidt) - Abdullahi (Nyman), Kumbela.
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