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Lieberknecht vor VfB-Partie: „Müssen ein nahezu perfektes Spiel abliefern“

Sieht seine Elf für VfB-Spiel gut gerüstet: Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht. Foto: Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Lieberknecht-Elf will am Montag (20.15 Uhr) Stuttgart Paroli bieten.

Von Elmar von Cramon, 03.03.2017.

Braunschweig. Mit Personalsorgen gehen die Zweitliga-Fußballer von Eintracht Braunschweig am Montag (Anstoß 20.15 Uhr) im Stadion an der Hamburger Straße ins Spitzenspiel gegen den VfB Stuttgart.

Nach dem bereits feststehenden Ausfall von Patrick Schönfeld droht nun auch den Spielern Saulo Decarli und eventuell Ken Reichel eine verletzungsbedingte Pause.
Dennoch herrscht im Lager der Blau-Gelben Optimismus, dem nach der Großkreutz-Affäre in Unruhe geratenen Gegner Paroli bieten zu können.
„Wir müssen ein nahezu perfektes Spiel abliefern. Nur das ermöglicht drei Punkte“, formuliert Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht eine kurze und prägnante Formel, an die ein Erfolg gegen den Bundesligaabsteiger geknüpft sein wird, der seiner Meinung nach „auf allen Positionen durchweg gut besetzt ist“.
Der Rauswurf von Kevin Großkreutz am gestrigen Freitag, dem ein Rauschen im Blätterwald nachfolgte, ist für ihn ebenso zu vernachlässigen wie die Tatsache, dass der Stuttgarter Torjäger Simon Terodde wegen eines Nasenbeinbruchs mit einer Spezialmaske auflaufen muss: „Simon Terodde wird es definitiv nicht stören. Die Rechtsverteidigerposition füllt Jean Zimmer sehr gut aus.“
Zudem hat sich die Personalsituation an der Hamburger Straße unter der Woche verschärft. Nachdem Patrick Schönfelds Fehlen (muskuläre Beschwerden, beziehungsweise Gürtelrose) sich bereits zu Beginn der Woche abzeichnete, drohen kurzfristig weitere Ausfälle.
Besonders der von Saulo Decarli, der aufgrund von Achillessehnenproblemen das Training abbrach, trifft die Löwen hart. „Es muss schon viel heißen, wenn ein Saulo Decarli vor Schmerzen die Segel streicht“, bedauert der Eintracht-Coach und befürchtet sogar einen „längerfristigen Ausfall“. Auch Ken Reichel droht die Zuschauerrolle, selbst wenn es laut Lieberknecht in seinem Fall „besser aussieht.“ Kandidaten für die Decarli-Position sind Marcel Correia und Joseph Baffo, der beim 2:3 gegen den VfB im DFB-Pokal vor 15 Monaten seinen bislang einzigen Pflichtspieltreffer für die Löwen erzielen konnte. Sollte auch Reichel ausfallen, käme vermutlich Niko Kijewski zum Einsatz, zudem ist eine Umstellung von Vierer- auf Dreierkette angedacht.
Trotz der Baustellen sieht Lieberknecht seine Elf sehr gut für das Spitzenduell gerüstet: „Auf den Gegner haben wir uns vorbereitet und den Jungs ein paar taktische Dinge mitgegeben, um ein gutes Spiel abzuliefern.“
Dafür gab den Löwen vor allem der hart erkämpfte 1:0-Sieg gegen den SV Sandhausen, der in der Vorwoche die Durststrecke beendete, Rückenwind: „Sich nach Abpfiff von dieser schwierigen Situation zu lösen, hat schon mal geholfen. Jetzt haben wir eine konzentrierte Trainingswoche hinter uns und haben an den Dingen gearbeitet, die uns am Montag vielleicht mehr als nur einen Punkt bringen können.“
So könnten sie spielen: Fejzic - Reichel (Kijewski), Valsvik, Correia (Baffo), Ofosu-Ayeh - Boland, Moll - Hernandez, Khelifi (Omladic) - Kumbela, Nyman (Abdullahi).
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