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Lieberknecht: „Müssen weiter hart arbeiten“

3. Fußball-Liga: Eintracht will in Regensburg ungeschlagen bleiben

Von Elmar von Cramon, 19.08.2009

Braunschweig. Als Tabellenführer tritt Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig am nächsten Sonnabend (Anstoß 14 Uhr) beim Viertplatzierten Jahn Regensburg an und will nach zehn Zählern aus vier Partien auswärts weiterhin ungeschlagen bleiben.

Nur kurz währte die Freude über die durch den 2:0-Erfolg in Burghausen am vergangenen Spieltag übernommene Tabellenführung: „Das ist nur eine Momentaufnahme. Wir wissen, dass wir weiterhin hart arbeiten müssen, um in dieser Liga zu bestehen“, gibt sich Torsten Lieberknecht eher nüchtern. Der Eintracht-Coach ist allerdings glücklich, den Anhängern des Klubs zumindest einen gutgelaunten Wochenverlauf beschert zu haben: „Die Fans sollen den Anblick der Tabelle ruhig genießen, doch auch bei unseren Anhängern herrscht ansonsten Realismus vor.“
Aufgrund der wechselvollen vergangenen Spielzeit glaubt der 36-Jährige auch nicht, dass sich das „Aufstiegsgespenst“ in den Fanblöcken des Eintracht-Stadions verfrüht niedergelassen hätte: „In dieser Saison stehen Teams wie Eintracht, Burghausen oder Regensburg oben, weil sie aus ihren Fehlern des Vorsaison gelernt haben.“
Aus diesem Grund wolle man den Auftritt in der Oberpfalz auch nicht auf die leichte Schulter nehmen: „Die Mannschaft hat sich extrem weiterentwickelt und ist körperlich sehr robust“, warnt der Eintracht-Coach. Seit dem Burghausen-Spiel hat Lieberknecht zudem mit weiteren personellen Problemen zu kämpfen. Neben Damir Vrancic (Entzündung im Fuß) und Smail Morabit (nach Mandel-OP) fehlt nun auch noch Tim Danneberg wegen seiner Gelb-Roten Karte.
Außerdem zog sich Deniz Dogan in Burghausen eine Bänderdehnung zu, die einen Einsatz in Regensburg unwahrscheinlich macht. Somit verbleiben neben zwei Torhütern nur noch 15 einsatzfähige Feldspieler, was die Notwendigkeit hervorruft, Akteure aus der zweiten Mannschaft zu nominieren: „Wir haben in der Vorbereitung schon einige Spieler getestet und werden dies auch unter der Woche im Training tun“, erklärt Lieberknecht, der Finn-Patrick Gierke, Oliver Kragl, Karim Bellarabi und Kevin Kluk in den Harzcup-Spielen und den Partien bei der Saisoneröffnungsfeier testete.
Ob einer dieser vier Spieler oder ein anderer Akteur, wie zum Beispiel der in der ersten Mannschaft aussortierte Riley O'Neill, mit in die Oberpfalz reist, ließ Lieberknecht offen. Kluk dürfe aufgrund seiner körperlichen Robustheit allerdings einen leichten Vorteil in puncto Anforderungsprofil besitzen.
So könnte Eintracht spielen: Petkovic – Theuerkauf, Washausen, Schanda, Brinkmann – Boland, Kruppke, Pfitzner, Fuchs – Onuegbu, Calamita.
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