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Lieberknecht: „Müssen unsere gute Leistung bestätigen“

Einzelkämpfer: Eintrachts Mirko Boland gegen drei Schalker Spieler. Foto: Susanne Hübner

1. Fußball-Bundesliga: Eintracht tritt am Sonnabend (Anstoß 15.30 Uhr) bei Mainz 05 an.

Von Elmar von Cramon, 22.10.2013.

Braunschweig. Nach dem starken Heimauftritt gegen Schalke 04 wollen Eintrachts Erstliga-Fußballer ihre Leistung nun am Sonnabend (Anstoß 15.30 Uhr) im Auswärtsspiel bei Mainz 05 bestätigen.

Zeigen die Blau-Gelben am Mainzer Bruchweg einen ähnlich engagierten Auftritt, könnte gegen den zuletzt strauchelnden Gastgeber durchaus Zählbares ergattert werden.
„Wir haben gegen Schalke eine tolle Leistung gezeigt, die für mich sogar einen Tick besser als die in Wolfsburg gezeigte war“, zeigt sich Torsten Lieberknecht nach abgeschlossener Spielanalyse zu Wochenbeginn zufrieden. Der unglückliche Last-Minute-K.O. war für den Eintracht-Coach deshalb auch kein „Lehrgeld“, sondern eher Pech: „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen.“
Am Ende des Spiels in Mainz soll, auf dieser Leistung aufbauend, möglichst ein zählbarer Erfolg stehen. Allerdings warnt der 40-Jährige, von 1995 bis 2002 dort als Spieler unter Vertrag, vor der „Unberechenbarkeit“ des zuletzt glücklosen Teams von Thomas Tuchel: „Die Mainzer sind eine unbekannte Größe, weil sie versuchen, ihre Herangehensweise stark am Gegner zu orientieren.“ Um ein tieferes Abrutschen in die Abstiegszone zu vermeiden sieht Lieberknecht den Gegner daher unter Druck, nimmt seine Mannschaft aber ebenfalls in die Verantwortung: „Auch wir stehen unter Druck, unsere gute Leistung des Schalke-Spiels zu bestätigen.“
Wieder mithelfen kann dabei Norman Theuerkauf, der seine Gelbsperre abgesessen hat. Marcel Correia, Jan Hochscheidt und Marjan Petkovic (alle Reha) fallen weiterhin aus, während hinter Ermin Bicakcic ein Fragezeichen steht. Der Bosnier hatte eine Oberschenkelverletzung von seinem Länderspieleinsatz mitgebracht und musste gegen Schalke passen: „Wir müssen abwarten, noch sieht es jedoch nicht so gut aus“, befürchtet der Eintracht-Coach einen erneuten Ausfall des Innenverteidigers. Gegen Schalke hatte er mit Matthias Henn jedoch eine gute Alternative aufgeboten, sodass Henn im Bedarfsfall auch gegen Mainz das Vertrauen geschenkt werden soll: „Matze hat sich im Training mit starken Leistungen hervorgetan. Wir probieren, Ausfälle lieber „Eins zu eins“ zu ersetzen, als größere Umstellungen vorzunehmen.“
So könnten sie spielen: Davari - Reichel, Dogan, Bicakcic (Henn), Elabdellaoui - Perthel, Theuerkauf, Caligiuri (Kratz) - Boland, Bellarabi - Ademi.
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