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Lieberknecht lobt sein Team

Wurde von Trainer Torsten Lieberknecht gelobt: Eintrachts Niko Kijewski. Foto: Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht am Freitag in Heidenheim – Kijewski hofft auf Serie.

Von Elmar von Cramon, 05.04.2016.

Braunschweig. Der Befreiungsschlag ist Eintrachts Zweitliga-Fußballern mit dem 2:1-Erfolg über den SC Paderborn geglückt. Nun steht am Freitag beim 1. FC Heidenheim um 18.30 Uhr eine weitere Aufgabe an, die möglichst mit einem dreifachen Punktgewinn gelöst werden soll.

„Es war enorm wichtig für uns, die Aufgabe an diesem Tag zu meistern, deshalb können wir stolz auf den Sieg sein“, blickt Torsten Lieberknecht auf die vergangene Partie zurück. Die nach sechs Spielen ohne Sieg ohnehin schwierige Situation drohte nach dem frühen Rückstand noch vertrackter zu werden, doch mit Herz und Leidenschaft drehte die Mannschaft in dieser Saison erstmals eine Begegnung zu ihren Gunsten. „Das hat die Aufgabe nochmals erschwert, nicht zuletzt deshalb, weil der Gegner als Bundesligaabsteiger über eine gewisse Klasse verfügt“, so Lieberknecht, der ein Sonderlob für die Fans parat hatte: „Sie haben Ruhe bewahrt und uns so enorm geholfen, den Rückstand aufzuholen.“
Ausgerechnet Akteure, die in den vergangenen Wochen ihrer Form hinterherliefen, konnten für die Blau-Gelben die Kohlen aus dem Feuer holen. Gerrit Holtmann und Jan Hochscheidt als Torschützen, Patrick Schönfeld als Vorbereiter und nicht zuletzt Torwart Rafal Gikiewicz als sicherer Rückhalt. „Jeder hat Leistungsschwankungen, bei einem jungen Spieler wie Gerrit Holtmann sind sie in seiner ersten Zweitligasaison normal. Manchmal liegen sie auch außerhalb des Fußballplatzes, wie bei Jan Hochscheidt, der Vater geworden ist“, erklärt der 42-Jährige.
Niko Kijewski feierte neben Aufstiegsheld Damir Vrancic seine Saisonpremiere. Während letzterer eingewechselt wurde, stand der 20-Jährige sogar in der Startformation. „Er hat trotz der Drucksituation ein beeindruckendes Debüt gefeiert und fast fehlerfrei agiert“, war Lieberknecht mit dem Linksverteidiger zufrieden. Obwohl der Ex-Osnabrücker schon in diversen Junioren-Nationalteams auflief und vergangenen Sommer an der U19-EM teilnahm, musste er lange auf seine Chance warten. „Niko hat sich so eingebracht, wie die Situation es erfordert, er ist ein sehr reflektierter Junge“, lobt der Eintracht-Coach seinen Schützling, der nach dem Paderborn-Match seine Hoffnung auf den „Beginn einer Serie“ geäußert hatte.
Die Chancen darauf stehen nicht schlecht: In sieben Spielen gegen Heidenheim gab es lediglich beim ersten Duell im Oktober 2009 eine Punkteteilung, die darauffolgenden sechs Begegnungen gingen allesamt an Eintracht. Als „Lieblingsgegner“ möchte Lieberknecht das Team von der Ost-alb trotzdem nicht klassifizieren: „Fakt ist, dass sie endlich mal gegen uns gewinnen wollen.“ Auch sonst sieht er keinen Grund, die zwei Punkte vor Eintracht platzierte Mannschaft zu unterschätzen: „Heidenheim verfügt jedes Jahr über eine sehr interessante Mannschaft. Dort existiert ein sehr guter Plan, die Herausforderungen der Liga anzugehen.“
Freitag müssen die Löwen auf einige Akteure verzichten: Neben dem gelbgesperrten Mirko Boland fallen Marcel Correia, Max Sauer und Phil Ofosu-Ayeh weiterhin verletzt aus. Adam Matuschyk ist nach abgesessener Gelbsperre wieder einsatzbereit.
So könnten sie spielen: Gikiewicz - Kijewski, Decarli, Baffo - Reichel, Schönfeld, Matuschyk (Pfitzner), Hochscheidt - Holtmann, Khelifi - Tietz (Ademi).
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