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Lieberknecht: „Jungs sind gut in Schuss“

Wollen auch gegen Freiburg jubeln: (v.l.) Deniz Dogan und Ermin Bicakcic. Foto: Hübner

1. Fußball-Bundesliga: Eintracht Braunschweig trifft am Sonnabend im Stadion auf den Tabellennachbarn SC Freiburg.

Von Elmar von Cramon,20.11.2013.

Braunschweig. Die Länderspielpause nutzen Eintrachts Fußballprofis, um ihre Akkus für die noch ausstehenden Spiele vor der Winterpause aufzuladen: Die erste der fünf Partien steht Sonnabend um 15.30 Uhr an, wenn Tabellennachbar SC Freiburg im Eintracht-Stadion seine Visitenkarte abgibt.

„Wir haben bewusst auf ein weiteres Testspiel verzichtet, dennoch intensive Einheiten absolviert; die Jungs sind gut in Schuss“, zeigt sich Torsten Lieberknecht vor dem Spiel gegen den Sportclub zufrieden. Die Partie sieht er weder als „Kellerduell“ noch als „Sechs-Punkte-Spiel“, möchte Freiburg aber dennoch gern überholen: „Wir sind uns dieser Chance bewusst, diesen Druck machen wir uns.“
Dennoch sieht er zwischen seiner Mannschaft und den Breisgauern ansonsten „Welten“ und sein Team somit in der Außenseiterrolle: „Freiburg ist ein Europa-League-Teilnehmer, das allein sagt schon aus, dass es eine schwere Aufgabe wird.“ Zwar bezeichnete SC-Trainer Christian Streich den Gemütszustand von sich und seiner Mannschaft als „angeschlagen“ und kündigte an, die Spielidee des „Agierens“ umzustellen, blenden lassen möchte sich Lieberknecht hiervon aber nicht: „Christian ist durch und durch authentisch, aber auch ein Trainerfuchs“, urteilt der 40-Jährige über seinen Kollegen.
Heute werden die Nationalspieler Ermin Bicakcic, Omar Elabdellaoui und Daniel Davari in Braunschweig zurückerwartet, Simeon Jackson ist bereits zurück. Für den „Löwen“-Coach gibt es vor der Partie jedoch einige personelle Fragezeichen. Karim Bellarabi, Gianluca Korte und Jackson sind angeschlagen: „Es wird ein Wettlauf mit der Zeit“, weiß Lieberknecht. Orhan Ademi (Wirbel verdreht) dürfte hingegen zur Verfügung stehen, auch für den wiedergenesenen Marjan Petkovic könnte ein Platz im Kader realistisch sein. Ausfallen werden hingegen die Rekonvaleszenten Jan Hochscheidt und Ken Reichel sowie Dennis Kruppke. Der Kapitän hatte im Spiel gegen Hannover einen Schlag auf die Wade bekommen und zuletzt noch immer über Schmerzen geklagt. Bei Marcel Correia, der zuletzt 90 Minuten in der U23 spielte, ist sich Lieberknecht über eine Nominierung noch nicht sicher: „Er hat seine Sache ordentlich gemacht, in einigen Szenen hat man ihm die lange Pause aber noch angemerkt, wir warten die Trainingswoche ab.“
Neben Correia wirkten auch Marc Pfitzner, Jonas Erwig-Drüppel und Torsten Oehrl in der Reserve mit und verdienten sich ein Sonderlob ihres Trainers: „Alle haben ihre Sache sehr gut gemacht.“ Besonders Oehrl, der sich als bundesligaerfahrener Neuzugang momentan schwertut, sieht Lieberknecht im Aufwind: „Ich werde die Ruhe bewahren und ihm helfen, zu alter Leistungsstärke zurückzufinden.“
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