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Lieberknecht hofft auf eine positive Wirkung für weiteren Saisonverlauf

Ganz entspannt nach dem Sieg beim VfL Wolfsburg: Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht. Foto: Susanne Hübner

1. Fußball-Bundesliga: Eintracht bereitet sich bereits auf das Spiel gegen Schalke 04 vor.

Von Elmar von Cramon, 09.10.2013.

Braunschweig. Nicht zuletzt aufgrund der Länderspielpause wird der 2:0-Auswärtserfolg im Nachbarschaftsduell gegen den VfL Wolfsburg noch ein wenig nachhallen. Der erste Saisonsieg des zuletzt arg gebeutelten blau-gelben Löwenrudels sorgte bundesweit für Schlagzeilen und für deutlich mehr Selbstvertrauen zur Vorbereitung auf das in der kommenden Woche anstehende Heimspiel gegen Schalke 04.

„In der vergangenen Woche hatte ich vor dem Spiel gegen Wolfsburg das Gefühl, dass es bei uns in vielen Bereichen „Klick“ gemacht hat“, erklärt Torsten Lieberknecht, der Eintracht nach den ersten acht Spielen am Ende einer „Phase“ sieht, die jeder Klub im Laufe einer Spielzeit durchschreitet: „Auch die Fans haben dabei eine besondere Rolle gespielt“, blickt der 40-Jährige auf die lautstarke Unterstützung von 500 Eintracht-Fans in der Vorwoche, aber auch auf den Fansupport beim Spiel in der VW-Arena „Als die Mannschaft eingelaufen ist, habe ich mich wie bei einem Heimspiel gefühlt.“ Die von Häme geprägten Plakate einiger VfL-Fans spielten für ihn dabei keine größere Rolle: „Die habe ich nicht wahrgenommen, sondern darauf geachtet, uns gut auf die Wolfsburger Stärken und vor allem ihr Spiel über die Außen vorzubereiten. Wir haben die Abschlusspositionen gut verteidigt, standen bei den Kopfbällen parat und haben vor allem endlich mal die erste eigene Chance weggemacht“, zählt er eine Reihe von Erfolgsfaktoren auf und hofft auf eine positive Wirkung für den weiteren Saisonverlauf: „Es war wichtig zu erleben, dass wir gegen einen Gegner mit internationalen Ansprüchen bestehen können.“
Darüber hinaus erhofft sich Lieberknecht außerdem vom Sieg gegen den Rivalen aus der Region einen „Schub für den ganzen Verein“, der speziell beim fußballinteressierten Nachwuchs in der Region positive Spuren hinterlassen könnte: „Falls jemand noch nicht weiß, für welchen Verein er sich entscheiden soll, haben wir am Sonnabend vielleicht eine Entscheidungshilfe geliefert.“
Langsam aber sicher richtet sich der Fokus allerdings schon wieder auf den nächsten Gegner Schalke 04, dem laut Lieberknecht „nächsten Brett“ für seine Mannschaft: „Wir sind bereits zur Tagesordnung übergegangen, in der Bundesliga bleibt keine Zeit, sich allzu lange über einen Sieg zu freuen.“
Die Trainingsarbeit findet in dieser Woche ohne die Nationalspieler Daniel Davari, Omar Elabdellaoui, Ermin Bicakcic und Simeon Jackson statt, die Länderspiele bestreiten. Außerdem fehlen beim am Freitag anstehenden Freundschaftsspiel beim MTV Isenbüttel (Anstoß 18 Uhr) die Verletzten Jan Hochscheidt und Marcel Correia (beide Reha), sowie Keeper Marjan Petkovic, dessen Verletzung sich als der befürchtete Muskelbündelriss herausstellte und eine längere Pause nach sich zieht. Sorgenfalten treibt es dem Eintracht-Coach deshalb aber nicht ins Gesicht: „Wir haben Benny Later und Marcel Engelhardt aus der zweiten Mannschaft hochgezogen, die beide unser volles Vertrauen genießen.“
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