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Lieberknecht: „Es wird heiß und hitzig“

Eintrachts Suleiman Abdullahi ist in Darmstadt dabei. Foto: Hübner

2. Fußball-Bundesliga: In Darmstadt kämpft die Eintracht morgen (13.30 Uhr) um Punkte.

Von Elmar von Cramon, 13.04.2018.

Braunschweig. Ein heißer Tanz erwartet Eintrachts Zweitligakicker morgen am Böllenfalltor, wenn um 13.30 Uhr die Auswärtspartie gegen Darmstadt 98 angepfiffen wird. Die Lilien rangieren auf dem vorletzten Tabellenplatz und kämpfen darum das rettende Ufer doch noch zu erreichen. Aktuell haben die Löwen fünf Zähler Vorsprung auf die Mannschaft von Ex-Einträchtler Dirk Schuster.

„Wir haben die Mannschaft gut auf das Spiel vorbereitet. Wir spielen gegen einen Erstligaabsteiger, der sich auf Platz 17 befindet, es wird dort heiß und hitzig“, weiß Torsten Lieberknecht um die Atmosphäre, die sein Team erwartet. Besonders nach dem dortigen Umbau: „Dadurch ist alles noch enger geworden. Das ist ein Spiel, bei dem ich als Spieler sagen würde ’Freu dich drauf‘.“ Die Gastgeber stehen enorm unter Druck, da ihnen im Existenzkampf nur Siege weiterhelfen, während es für die Löwen darum geht, mindestens den Status Quo zu halten oder, im Idealfall, „die Schlagdistanz zu vergrößern.“

Hierzu müsse seine Mannschaft „mental und physisch“ alles abrufen. „Taktik ist das eine, die Bereitschaft an die Leistungsgrenze zu gehen das Andere“, macht der Eintracht-Trainer deutlich und griff in der Vorbereitung zu einer ungewöhnlichen Maßnahme, um an Videomaterial zu kommen, um damit seiner Mannschaft die Atmosphäre vom Böllenfalltor näher zu bringen: „Ich habe meinen Scout gefragt, ob er auch ein paar Stimmungsbilder vom Stadion einfangen kann und ihm das Darmstädter Vereinslied ’Die Sonne scheint‘ vorgesungen. Wenn das dort im Stadion läuft, wirst du schon gut eingestimmt.“

Nervosität dürfe sein Team im Duell mit den Lilien ruhig mitbringen, aber auch eine gewisse Grundwut, um Kritiker zu widerlegen, die seinen Jungs die nötige Mentalität absprechen wollen: „Da musst du um aussichtslose Bälle und die letzten Meter kämpfen und jeden Sprint ziehen. Das zeichnet einen Fußballer aus, der mit Leib und Seele dabei ist.“ Er selbst hegt keine Zweifel daran, dass die notwendige mentale Verfassung seines Teams vorhanden ist: „Vor den Spielen gegen Bochum und Dresden haben wir auch gepunktet also haben die Jungs gezeigt, dass die richtige Mentalität da ist. Manchmal spielt die Tagesform mit, manchmal eben nicht.“

Ausfallen wird weiterhin Christoffer Nyman, während hinter dem unter der Woche an Grippe erkrankten Gustav Valsvik ein Fragezeichen steht. Wieder im Training stehen Steve Breitkreuz und Julius Biada, Salim Khelifi arbeitete unter der Woche noch individuell. „Wir müssen schauen, wer einsatzfähig ist. Du weißt nie, wer in den nächsten beiden Tagen noch fit wird oder aber ausfällt“, gibt sich Lieberknecht im Vorfeld abwartend.

Schon jetzt nutzte er allerdings die Gelegenheit, sich bei den über 1000 mitreisenden Fans zu bedanken: „Schon jetzt ein großes Dankeschön an die Braunschweiger, die hinfahren, um uns zu unterstützen, oder sich jetzt noch dazu entschließen.“

So könnten sie spielen: Fejzic – Reichel, Valsvik, Tingager, Sauer – Boland, Moll – Abdullahi, Hochscheidt, Bulut – Hofmann.
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