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Lieberknecht-Elf will in die dritte Runde

Torjubel nach dem 1:0: Salim Khelifi (2. v.r.) tanzt mit Joseph Baffo (r.), beobachtet von Marcel Correia und Nik Omladic. Foto: SH

Fußball: Eintracht heute (20.30 Uhr) im DFB-Pokal gegen Oberligist SSV Reutlingen - Löwen-Trainer erwägt Rotation.

Von Elmar von Cramon, 27.10.2015.

Braunschweig. Mit dem 1:0-Heimsieg gegen den FC Heidenheim lieferte Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig vor dem heutigen Pokalauftritt beim SSV Reutlingen (Anstoß 20.30 Uhr) eine gelungene Generalprobe ab. Zwar sind die Löwen gegen den Fünftligisten haushoher Favorit, allerdings kegelte der SSV bereits den Karlsruher SC aus dem Wettbewerb, sodass an der Hamburger Straße niemand auf die Idee kommen dürfte, das Pokalmatch auf die leichte Schulter zu nehmen.

Setzen sich die Blau-Gelben im Stadion an der Kreuzeiche durch, winken rund eine halbe Million Euro zusätzlicher Pokaleinnahmen. „Wir haben uns konzentriert auf den Gegner vorbereitet. Die Jungs wissen, was auf sie zukommt“, erklärt Torsten Lieberknecht vor dem Flutlichtspiel in Reutlingen.
Nach dem 1:0-Erfolg gegen Heidenheim galt es für den Eintracht-Coach vor allem, die regenerative Seite nicht zu kurz kommen zu lassen, schließlich wartet am kommenden Sonntag Tabellenführer SC Freiburg auf die Löwen: „Die Regeneration fing direkt nach dem Heidenheim-Spiel an. Dennoch wurde die Spannung aufrechterhalten“, berichtet der 42-Jährige, der sich angesichts der englischen Wochen über Umbaumaßnahmen seiner Startelf Gedanken machen dürfte, aber gleichzeitig betont, dass es keine personellen Überraschungen geben wird: „Rotationen könnten sein, je nachdem wer zum Gegner passt. Rotieren heißt aber nie experimentieren.“ Gegen die Mannschaft aus dem Süden rechnet Lieberknecht vor erwarteten 8000 Zuschauern mit „einer perfekten Atmosphäre im DFB-Pokal“ und fordert von seiner Elf, „die Aufgabe respektvoll anzugehen“.
Dabei schätzt er den Gegner stärker ein, als es sein augenblicklicher Tabellenstand aussagt: „Wir haben Reutlingen dreimal beobachtet, das Team ist kein Oberligist, sondern eine Mannschaft, die in der 3. Liga im Mittelfeld stehen würde und durchaus versteht, Fußball zu spielen.“
Rund 1000 Eintracht-Fans werden die Löwen, die mit 20 Akteuren nach Reutlingen fahren, begleiten. Völlig offen ist, welchen Akteuren Lieberknecht eine Verschnaufpause gönnt. In den Kader zurückkehren könnten die zuletzt angeschlagenen Marc Pfitzner und Hendrick Zuck, während Mirko Boland (Innenbandteilabriss) weiterhin ausfällt. Durchaus möglich ist, dass Keeper Jasmin Fejzic eine Bewährungsprobe erhält: Der Bosnier tat sich in der Vergangenheit mehrfach als „Elfmeterkiller“ hervor und gilt außerdem als sicherer Elfmeterschütze.
Gikiewicz (Fejzic) - Baffo, Decarli, Correia - Reichel, Matuschyk, Pfitzner, Sauer (Ofosu-Ayeh) - Holtmann, Zuck (Khelifi) - Berggreen (Hvilsom).
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