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Lieberknecht: „Dortmund ist schwer berechenbar“

3. Fußball-Liga: Eintracht tritt Dienstag zum nächsten Punktspiel an

Braunschweig (evc). 26.07.2009

Bereits am Dienstag spielen Eintrachts Drittligafußballer erneut um Punkte.

In der Partie bei Borussia Dortmund II (Anstoß 19 Uhr) wollen die Braunschweiger erneut nicht verlieren, um auch die Auswärtspremiere positiv zu gestalten: „Wir haben das Team beobachten lassen, außerdem werde ich mich mit Damir Vrancic nochmal intensiv über sein ehemaliges Team unterhalten“, erklärt Torsten Lieberknecht. Die Westfalen verloren ihr erstes Saisonspiel mit 3:4 bei Wacker Burghausen obwohl sie bis zur 75. Minute (!) noch 3:1 geführt hatten: „Es spricht für die Mannschaft, dass sie auswärts drei Tore erzielt hat. Allerdings haben sie auch vier Gegentreffer bekommen. Mal sehen, welche Schlüsse wir aus der Beobachtung ziehen können“, sagt der Eintracht-Coach. Generell seien Spiele gegen Zweitvertretungen von Bundesligateams jedoch eine undankbare Sache: „Die Mannschaft kann sich von Woche zu Woche komplett ändern. Auch Dortmund ist schwer berechenbar“, weiß Lieberknecht.
Der 35-Jährige vermutet, dass sich wegen des späteren Beginns der Bundesligasaison einige Erstligaprofis in der Aufstellung der Schwarz-Gelben wiederfinden werden. Gegen Burghausen standen mit Marc Höttecke, Sebastian Hille, Christian Eggert, Uwe Hünemeier, Christopher Kullmann und dem zweifachen Torschützen Sebastian Tyrala mehrere Spieler auf dem Platz, die bereits einige Einsätze in der Dortmunder Erstligaelf nachzuweisen haben. Auch die in den Profikader aufgerückten Nachwuchskicker wie Yasin Öztekin, Marc Hornschuh oder Julian Koch könnten gegen Eintracht dabei sein.
Als Neuzugänge holte der Verein neben Rückkehrer Eggert (FSV Frankfurt) und Nedim Hasanbegovic (Schalke 04 II) ausschließlich Akteure aus der eigenen A-Jugend hinzu. Verlassen haben den Verein neben Damir Vrancic auch Daniel Gordon (Oberhausen) und Christopher Nöthe (Fürth). Bitter ist der Verlust von Franck Patrick Njambe. Der Jungprofi musste seine Karriere mit 24 Jahren wegen chronischer Herzprobleme beenden.
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