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Lieberknecht: „Die Rückrunde ist traditionell intensiver“

War sichtlich enttäuscht nach der Niederlage gegen Kaiserslautern: Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht. Foto: Susanne Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Trainer Alexander Zorniger stellte in Leipzig sein Amt zur Verfügung.

Von Elmar von Cramon, 13.02.2015.

Braunschweig. „Die Winterpause ist rum, alle sind gespannt, und man merkt, dass viele eine Spur drauflegen, vor allem wenn es um Auf- oder Abstieg geht“, so Torsten Lieberknecht über den ersten Zweitliga-Spieltag des Kalenderjahres.

Seine Mannschaft musste sich im Verfolgerduell gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 0:2 geschlagen geben, weil die Gäste zielstrebiger aufgetreten waren. Trotz der Niederlage gegen die „Roten Teufel“ schwimmen die Löwen mitten im Verfolgerfeld von Tabellenführer FC Ingolstadt mit, dem nun auch wieder der 1. FC Heidenheim und Union Berlin angehören.
Letztere feierten einen Last-Minute-Erfolg gegen den 1. FC Nürnberg und weisen nun genauso wie die Franken 27 Zähler auf. Beide Mannschaften haben zwar schon sieben Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz, dürfen sich im Falle einer positiven Serie aber durchaus noch Chancen auf einen der vorderen Plätze ausrechnen.
„Man hat beim Spiel Aue gegen Leipzig deutlich gesehen, dass die Rückrunde traditionell intensiver ist“, führt Lieberknecht den durchaus überraschenden 2:0-Erfolg von Erzgebirge als Beispiel ins Feld. Die Messestädter hatten im Winter durch die Verpflichtung von Omer Damari (Austria Wien) und Emil Forsberg (Malmö FF) erneut alle Transferrekorde purzeln lassen und mit Yordy Reyna und dem Brasilianer Rodnei zwei weitere Hochkaräter aus der Salzburger Zentrale des Red-Bull-Fußballimperiums hinzugewonnen. Trotzdem musste sich das Starensemble den ums nackte Überleben kämpfenden Auern geschlagen geben.
RB-Sportdirektor Ralf Rangnick teilte Coach Alexander Zorniger nach Absprache mit Red-Bull-Konzernchef Dietrich Mateschitz daraufhin mit, dass ab Sommer ohne ihn geplant würde. Zorniger stellte danach sein Amt mit sofortiger Wirkung zur Verfügung. Schon zuvor war über eine mögliche Ablösung Zornigers spekuliert worden, nachdem dieser einen Bundesliga-Aufstieg in der laufenden Saison nicht als zwingend notwendig erachtet hatte.
Sein Nachfolger ist zunächst U17-Coach Achim Beierlorzer geworden. Vieles deutet allerdings darauf hin, dass spätestens zur neuen Spielzeit Thomas Tuchel auf die Kommandobrücke der Leipziger rücken wird. Der ehemalige Coach der Mainzer kickte einst beim SSV Ulm unter der Regie von Rangnick und gilt allgemein als Wunschkandidat der Sachsen.
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