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Lieberknecht: „Die Jungs wollen bessere Ergebnisse einfahren“

Sein Einsatz gegen Paderborn ist gefährdet: Eintrachts Ken Reichel. Foto: Susanne Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht am Freitag gegen Paderborn – Personalsituation verschärft sich.

Von Elmar von Cramon, 29.03.2016.

Braunschweig. „Wir wollten ein Stück weit weg von den normalen Abläufen, um uns auf das Spiel gegen Paderborn, aber auch die Restsaison im Allgemeinen, vorzubereiten. Sich so gemeinsam zu fokussieren hat des Öfteren gefruchtet“, erklärt Torsten Lieberknecht die kurzfristig anberaumte Maßnahme.

Zuvor hatten die Löwen über Ostern ein internes Testspiel gegen die U23 bestritten. „Man merkt den Jungs an, dass sie mit der momentanen Situation unzufrieden sind und unbedingt bessere Ergebnisse einfahren wollen. Es war ein sehr engagiert geführtes Testspiel, leider hat sich Max Sauer einen Außenbandriss zugezogen“, berichtet der Eintracht-Coach vom Wermutstropfen im Zuge des Tests, mit dem er ansonsten hochzufrieden war. Er hofft, „die Ergebniskrise am Freitag zu beenden“.
Den Gästen bescheinigt er einen Aufwärtstrend. „Sie haben mit dem Sieg gegen St. Pauli ein Ausrufezeichen gesetzt, beim 0:0 gegen Duisburg hat man allerdings auch gesehen, wie schwer sich die Mannschaft mit dem Druck getan hat. Wie immer sollte man den Gegner nicht am Tabellenstand beurteilen.“
Ansonsten möchte sich Lieberknecht jedoch eher auf seine Mannschaft fokussieren und er hofft, dass die Zuschauer am Freitag dem Team „eine der Situation angemessene, geduldige Unterstützung“ zuteil werden lassen: „Meine Jungs werden was tun und alles probieren, zu gewinnen. Die jungen Spieler müssen aber erst mal lernen, mit einer Situation wie im Moment umzugehen.“
Neben Sauer fehlen Phil Ofosu-Ayeh (Achillessehnenreizung), Marcel Correia (Reha) und Adam Matuschyk (fünfte Gelbe Karte). Mit Ken Reichel (Sehnenreizung im Knie) droht zudem ein weiterer Abwehrspieler auszufallen. „Die Personalsituation ist schon relativ angespannt“, erklärt Torsten Lieberknecht.
Möglicherweise ergibt sich daraus eine Chance für Niko Kijewski, Mohammed Baghdadi oder Damir Vrancic, die als einzige Feldspieler noch ohne Punktspieleinsatz in der laufenden Saison sind. „Auch sie haben in den kommenden Tagen die Möglichkeit, sich für das Spiel zu empfehlen“, betont Lieberknecht.
Den Einsatz von U19- oder U23-Akteuren schließt er weitgehend aus und hofft, dass sich stattdessen die Akteure aus dem bestehenden Kader in den Vordergrund spielen: „Als in der Vergangenheit Deniz Dogan oder Dennis Kruppke ausgefallen sind, haben Spieler wie Ken Reichel oder Mirko Boland ihr eigenes Profil weiterentwickelt. In dieser Saison dann ein Saulo Decarli oder ein Joseph Baffo. Für alle Spieler gilt es jetzt, ihren Mann zu stehen; ich weiß, dass die Zuschauer das honorieren werden.“
So könnten sie spielen: Gikiewicz - Reichel (Kijewski), Decarli, Baffo - Boland, Schönfeld (Pfitzner) - Hochscheidt, Omladic, Khelifi - Kumbela, Tietz (Ademi).
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