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Lieberknecht: „Die Basics besser abrufen“

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht empfängt Sonntag Arminia Bielefeld – Reichel: „Wussten, woran wir unter der Woche arbeiten mussten“.

Von Elmar von Cramon, 12.02.2016.

Braunschweig. Zum ersten Heimspiel der Restrückrunde empfängt Eintracht morgen um 13.30 Uhr den starken Aufsteiger Arminia Bielefeld. Gegen die Ostwestfalen wollen die Löwen nach der Auftaktniederlage in Leipzig drei Punkte holen, um den Anschluss nach oben beizubehalten. Im Hinspiel zeigten sich die Blau-Gelben souverän und besiegten die Bielefelder mit 2:0.

„Ich erwarte, dass meine Mannschaft eine Reaktion auf die Niederlage in Leipzig zeigt. Wichtig ist, dass wir die Basics besser abrufen“, fordert Torsten Lieberknecht vor der Partie.
Insbesondere die Zweikampfführung gefiel dem Eintracht-Coach gegen die Sachsen überhaupt nicht: Nur knapp 40 Prozent aller Mann-gegen-Mann-Duelle hatte seine Mannschaft für sich entschieden; eine Quote, die er gegen die Ostwestfalen deutlich verbessert sehen will: „Man sollte eine bessere Quote haben, vor allem gegen die Bielefelder, die sich robust zeigen und in der Verteidigung eine hohe Qualität besitzen.“ Der Aufsteiger, bislang erst mit drei Niederlagen, erzielte aus seiner Sicht mit dem Auswärtssieg in Kaiserslautern und den Remis in Nürnberg und Freiburg „Ergebnisse, die einen aufhorchen lassen“.
Die Partie in Leipzig gilt mittlerweile als abgehakt, den beiden Gegentreffern nach Standardsituationen möchte Lieberknecht keine übergroße Bedeutung beimessen: „In vielen Spielen haben wir uns gut verhalten. Wir besprechen die Tore, dramatisieren sie aber nicht.“ Geht es nach Ken Reichel, soll die Löwenabwehr nach der Partie am Sonntag zum elften Mal in dieser Saison ohne Gegentor bleiben: „Man ärgert sich allgemein über Gegentore, egal ob Standards oder aus dem Spiel.“ Vor der Partie gegen die Arminen blickt der Kapitän mit einem guten Gefühl auf die abgelaufene Trainingswoche zurück: „Alle haben Gas gegeben und waren in den Trainingseinheiten konzentriert. Trotzdem war auch Spaß vorhanden, deshalb ist es eine sehr gute Trainingswoche gewesen. Die Niederlage ist kein Weltuntergang. Wir wussten, was wir falsch gemacht haben und woran wir unter der Woche arbeiten mussten und wollen möglichst zu Hause gewinnen.“
Während Lieberknecht den Zug zum direkten Aufstieg nach der Niederlage in Leipzig als „abgefahren“ erklärt hatte, möchte er dem Vergleich mit Bielefeld nicht den Charakter eines „Schlüsselspiels“ zukommen lassen: „Es wird auch nach der Bielefeld-Partie noch Schlüsselspiele geben.“
Fehlen wird Marcel Correia, der nach wie vor an einer Zerrung laboriert. Alle übrigen Akteure sind einsatzbereit. So könnten sie spielen: Gikiewicz - Reichel, Decarli, Baffo - Boland, Schönfeld (Matuschyk), Omladic, Ofosu-Ayeh - Holtmann (Hochscheidt), Khelifi - Kumbela (Ademi).
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