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Lieberknecht: „Der Kader hat mein totales Vertrauen“

Die Premiere des BZ-Sportclubs Mit (l-r) Daniel Maul,Torsten Lieberknecht, Ken Reichel und Hans-Dieter Schlawis am Dienstag (05.09.2017) im BZV Medienhaus in Braunschweig. Foto: Philipp Ziebart/BestPixels.de

Der Eintracht-Trainer und Ken Reichel präsentierten sich entspannt auf der BZ-Bühne und glauben weiterhin an einen positiven Saisonverlauf.

Von Jonas Dräger, 06.09.2017.

Braunschweig. Große Premiere im BZV-Medienhaus vor nahezu ausverkauftem Forum. Die Braunschweiger Zeitung veranstaltete erstmals den BZ Sport Club und hatte mit Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht und Kapitän Ken Reichel gleich zwei prominente Gäste auf der Bühne.

„Wir setzen heute eine alte Tradition fort, schließlich hat unser Redakteur Thomas Fröhlich schon früher im Pressehaus zu Talkrunden eingeladen“, erinnerte Armin Maus, Chefredakteur der Braunschweiger Zeitung. Zukünftig sollen auch andere Sportarten und Sportler sich auf der Bühne präsentieren können, schließlich wird in der Stadt auch erfolgreich getanzt, Football oder Basketball gespielt. Die Veranstaltung wurde live bei Facebook übertragen, um auch Sportfans außerhalb der Löwenstadt zu erreichen.
Trotz nicht ganz optimalem Saisonstart blieb Coach Torsten Lieberknecht auf der Bühne gelassen wie immer. Lacher erntete er gleich zu Beginn, als er betonte, keinerlei Ahnung von Verträgen oder Gehältern seiner Spieler zu haben. Und er verteidigte vehement die Einkaufspolitik des Vereins. „Viele würden hier gern einen Kracher sehen. Doch wir wollen Leute, die wirklich für den Verein brennen. Das ist mir als Trainer viel wichtiger“, erwiderte der Coach höchst emotional.

Kapitän Ken Reichel musste sich Fragen zum bisherigen Saisonverlauf stellen und gab sich optimistisch. „Natürlich hätten wir lieber 12 Punkte aus vier Spielen. Jetzt sind es nur sechs, wir sind aber weiterhin ungeschlagen. Das ist durchaus wichtig für uns. Die Liga ist ausgeglichen, alle Teams kämpfen um Punkte“, sagte er.

Ein großes Thema waren die Fans der Braunschweiger Eintracht. Torsten Lieberknecht hatte nach dem Spiel gegen Aue mit einer Wutrede auf der Pressekonferenz gegen einige Zuschauer geschimpft, betonte aber auch, dass die Anhänger für den Verein von immenser Bedeutung sind. „Gerade in der 1. Halbzeit im Relegationsspiel gegen den VfL Wolfsburg war das eine unglaubliche Atmosphäre. Wir brauchen diese Unterstützung“, appellierte er. Damit richtete er sich indirekt an die Ultras, die sich nach Unstimmigkeiten mit dem Verein etwas zurückgezogen hatten, wodurch die Stimmung bei den Heimspielen litt. Nach einer guten Stunde hatten dann die Fans Gelegenheit, ausführlich Fragen zu stellen.
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