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Lieberknecht: „Das wird ein ganz heißes Derby“

3. Fußball-Liga: Eintracht Sonnabend zum Spitzenspiel in Osnabrück.

Von Elmar von Cramon, 09.12.2009.

Braunschweig. Zum absoluten Spitzenspiel kommt es am Sonnabend um 14 Uhr (ab 13.55 Uhr live im NDR-Fernsehen) in der Osnatel-Arena, wenn Eintrachts Drittliga-Fußballer zum VfL Osnabrück reisen, der momentan drei Zähler vor den Blau-Gelben rangiert.

Mit einem Sieg könnten die „Löwen“ gleichziehen und die Westniedersachsen vom Qualifikationsrang verdrängen, falls Erzgebirge Aue nicht zeitgleich Kickers Offenbach besiegt.
Trotz der Niederlage in Erfurt zeigte sich Trainer Torsten Lieberknecht bei Hinrundenabschluss mit dem Erreichten zufrieden: „Ziel war es, eine Weiterentwicklung der Mannschaft zu erreichen und das haben wir geschafft“, erklärt der 36-Jährige, der sich nicht als Trophäenjäger für imaginäre Titel sieht: „Herbstmeister zu sein interessiert mich nicht. Wichtig ist, bis Weihnachten die Tuchfühlung zur Tabellenspitze zu behalten.“
Gegen den VfL Osnabrück erwartet er eine spannende Partie: „Das wird ein ganz heißes Derby, in dem jeder über 90 Minuten alles an Leistungsbereitschaft abrufen muss“, sagt der Ex-Profi.
Bitter ist für Eintracht der Ausfall von Kingsley Onuegbu. Der Nigerianer hatte sich in den vergangenen Wochen in bestechender Form präsentiert, erlitt allerdings in Erfurt einen Adduktorenabriss und fällt für die beiden Spiele vor Weihnachten definitiv aus. Würde sich herausstellen, dass eine Operation vonnöten ist, würde sogar Onuegbus Teilnahme an der Vorbereitung auf die Restrückrunde in den Sternen stehen: „Das ist ganz bitter für uns und für Kingsley, weil er zuletzt sehr gut in Form gewesen ist“, bedauert Torsten Lieberknecht, nimmt aber gleichzeitig die anderen Spieler seines Kaders in die Pflicht: „Nun sind die anderen Spieler gefordert. Es zeigt sich immer wieder, dass jeder Spieler gebraucht wird.“
Dies trifft in Osnabrück auf Marco Calamita zu. Der Italiener hatte sich nach längerer Durststrecke in Erfurt mit einem sehenswerten Kopfballtreffer zurückgemeldet und wird aller Voraussicht nach für Onuegbu in die Startelf rücken: „Marco ist derjenige, der am nächsten dran ist“, erklärt Lieberknecht vor dem Spitzenspiel.
Erneut ausfallen wird hingegen Damir Vrancic. Der Bosnier, in dieser Saison schon mehrfach vom Verletzungspech heimgesucht, zog sich einen Innenbandriss zu und steht somit erst wieder im kommenden Jahr zur Verfügung.
So könnten sie spielen: Petkovic – Theuerkauf, Dogan, Henn, Brinkmann – Danneberg – Kragl, Boland, Pfitzner (Morabit) – Kruppke, Calamita.
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