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Lieberknecht: „Als eingeschworenen Haufen zeigen“

Energischer Antritt: Eintrachts Jan Hochscheidt im Spiel gegen Union Berlin. Foto: Susanne Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht will heute bei Greuther Fürth nachlegen – Schönfeld und Breitkreuz fehlen weiterhin.

Von Elmar von Cramon, 23.02.2018.

Braunschweig. Nachlegen lautet das Motto für Eintrachts Zweitliga-Fußballer beim heutigen Auswärtsspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth (Anstoß 13 Uhr). Nach dem wichtigen Heimerfolg gegen Union Berlin soll auch gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf gepunktet werden. Gelingt ein Sieg, hätten die Löwen bereits acht Punkte Vorsprung auf die Franken, die sich momentan auf dem Relegationsrang befinden.

„Ich erwarte, dass wir uns genauso zeigen wie gegen Union Berlin; als Einheit und als eingeschworener Haufen“, fordert Torsten Lieberknecht vor dem Spiel gegen die Franken.
„Was mir gut gefallen hat, war, dass die Jungs nach dem Spiel gleich wieder die Bodenhaftung gefunden haben, sich auf das nächste Spiel vorzubereiten und auf einen Gegner, der in den letzten Spielen stark gepunktet hat“, zieht der 44-Jährige ein positives Fazit aus der zurückliegenden Trainingswoche.
Die Franken, die nach der Winterpause sechs Punkte einfahren konnten, zählen für ihn wie einige andere Teams in der unteren Tabellenhälfte nicht zu den typischen Abstiegskandidaten: „Sie gehören zu einer Vielzahl von Mannschaften, die sich gerne in einer anderen Tabellensituation sehen würden.“ Zudem sei das Team von Damir Buric stark im Konterspiel und durchaus in der Lage, fußballerisch zu überzeugen: „Fürth ist eine Mannschaft, die, wenn sie ruhig spielen darf, den Gegner gut bespielen kann.“
Mit Domi Kumbela und dem erst im Januar zu den Blau-Gelben gewechselten Philipp Hofmann stehen gleich zwei ehemalige Fürther im Kader. Ob sie gegen ihren Ex-Klub von Beginn an auflaufen dürfen, verrät Lieberknecht nicht, auch wenn er mit ihren Trainingsleistungen genauso wie mit denen von Christoffer Nyman und Suleiman Abdullahi zufrieden war: „Es kommt immer darauf an, was der Gegner in der Verteidigung zu bieten hat. Alle zeigen, dass sie unbedingt spielen wollen.“ Wichtig sei laut Lieberknecht allerdings, sich vor dem Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Verein nicht übermotiviert zu zeigen. „Das wäre kontraproduktiv“, sagt der Eintracht-Coach.
Nicht mitwirken können neben den Langzeitverletzten Joe Baffo und Julius Biada auch die immer noch angeschlagenen Steve Breitkreuz und Patrick Schönfeld. Ein Fragezeichen steht hinter Onur Bulut, der im Training umknickte, und auch hinter Gustav Valsvik, der unter der Woche kürzer treten musste: „Ich gehe aber davon aus, dass er mitwirken kann.“
So könnten sie spielen: Fejzic - Reichel, Valsvik, Tingager, Teigl - Zuck, Hochscheidt, Moll (Samson), Bulut (Khelifi) - Abdullahi (Kumbela), Nyman.
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