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Lenze geht nicht im Groll

Fußball: Wenig Grund zu feiern bei zwei Eintracht-Spielern

Von Elmar von Cramon, 17.05.2009

Braunschweig. Noch lange nach dem gestrigen Schlusspfiff der Partie gegen Sandhausen feierte die Eintracht-Mannschaft in der Südkurve mit ihren Fans den Klassenerhalt.

Zwei Spieler der Braunschweiger hatten allerdings weniger Grund sich zu freuen. Sowohl Christian Lenze als auch Kosta Rodrigues wurde am Donnerstag von Eintrachts sportlichem Leiter Marc Arnold mitgeteilt, dass sie für die kommende Spielzeit keinen neuen Vertrag erhalten werden.
„Ich hätte mir das anders gewünscht, musste aber damit rechnen, nachdem ich so lange nichts vom Verein gehört hatte“, erklärte Kosta Rodrigues, der von den Fans bei seiner Einwechslung gegen Sandhausen lautstark gefeiert wurde nach dem Spiel. Sieben Jahre trug der gebürtige Rüsselsheimer das Trikot der Blau-Gelben und ist mittlerweile samt Familie in der Löwenstadt fest verwurzelt: „Es ist schon so, dass ein teil meiner Fußballerkarriere heute zu Ende geht“, erklärt der 29-Jährige, der aber keinesfalls ans aufhören denkt: „Mal sehen, wo es mich hinführt. Ich verschwende aber noch keinen Gedanken daran, meine Karriere zu diesem Zeitpunkt schon zu beenden.“
Auch Christian Lenze, der mit seinem Heimatklub 1. FC Magdeburg in Verbindung gebracht wird, ist enttäuscht: „Ich verstehe nicht, warum man mir von Vereinsseite nicht früher gesagt hat, dass man nicht mehr mit mir plant.“
Der Mittelfeldspieler hatte bereits vor einigen Wochen erfahren, dass es nicht vorgesehen war, mit ihm zu verlängern: „Ich habe trotzdem bis zum Schluss alles gegeben, weil ich die Hoffnung hatte, dass es vielleicht doch noch klappt“, erklärte der 32-Jährige.
Dennoch scheidet Christian Lenze „nicht im Groll“, sondern verlässt die Löwenstadt mit weitestgehend positiven Erinnerungen: „Der Verein hat tolle Fans, und es hat mir immer sehr viel Spaß gemacht, für Eintracht aufzulaufen.“
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