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Leistungskurve zeigt nach oben

„Dru hat ein tolles Spiel gemacht und mich gut in Szene gesetzt“, lobte Tim Abromaitis seinen Point Guard Dru Joyce (Foto). Joyce (18 Punkte) verteilte gegen die Dragons neun Assists. T.A.

Basketball-Bundesliga: Nach dem Abschluss der Hinserie stehen die Löwen auf Tabellenplatz elf.

Von Christoph Matthies, 07.01.2015.

Braunschweig. Im ersten Spiel des neuen Jahres haben die Löwen ihre beste Saisonleistung abgerufen. Durch den Allstar-Day am kommenden Sonnabend haben die BBL-Basketballer nun zwei Wochen Zeit zum Verschnaufen.

Der 89:79-Heimsieg am Sonnabend gegen die Artland Dragons hat richtig Spaß gemacht – gerade weil er gegen ein potenzielles Playoff-Team und ohne Trent Lockett nicht unbedingt zu erwarten war. So war auch Coach Raoul Korner dementsprechend zufrieden: „Meine Mannschaft hat genau das getan, was eine Mannschaft tun muss, die ihren Topscorer vermisst: einen Schritt nach vorne machen, mehr Verantwortung übernehmen und die Last auf mehreren Schultern verteilen.“

Tatsächlich zeigten gleich mehrere „Sorgenkinder“ eine erfreuliche Leistungssteigerung. Cornelius Adler (acht Punkte) etwa, der seine neugewonnene Frische durch einen krachenden Dunking unterstrich. Oder Nico Simon (acht Punkte), der seinem Gegenspieler zweimal frech von außen „ins Gesicht“ warf – und traf. Aufsteigende Form bewiesen auch Kyle Visser (13) und Derrick Allen (14), die beide phasenweise nicht zu stoppen waren.

Alles überragend präsentierte sich aber Tim Abromaitis, der 24 Punkte und 14 Rebounds auflegte und eine Effektivität von 40 erreichte – ein Wahnsinnswert, den von den zehn effektivsten Spielern der Liga lediglich Berlins Jamel McLean nur einmal toppen konnte. „Er ist in der Lage solche Partien rauszuhauen“, zog Korner, der immer an seine Verpflichtung aus Straßburg geglaubt hatte, seinen Hut vor dem Power Forward. „Ich weiß, dass das keine Eintagsfliege war, und ich hoffe, dass er diese Leistung stabilisieren kann.“

Mit vier Siegen aus sieben Partien zeigten die elftplatzierten Löwen zuletzt einen deutlichen Aufwärtstrend, in Bremerhaven und gegen Quakenbrück konnten nun erstmals zwei Erfolge in Serie gefeiert werden. Anknüpfen an die ansteigende Leistungskurve können die Braunschweiger allerdings erst nach der Allstar-Pause, wenn Oldenburg am 18. Januar in die VW-Halle kommt. „Ich bin einerseits froh über die Pause, um Trent wieder gesund zu bekommen. Allerdings sind wir gerade natürlich in einem Rhythmus, den man als Coach gerne beibehalten würde“, sieht Korner die Pause mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
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