Anzeige

Kumbela und Dacaj mit meisten Elfmetertoren

Erfolgreicher Elfmeterkiller und sicherer Elfmeterschütze: Eintrachts Jasmin Fejzic. Foto: SH

Eintracht in dieser Saison noch nicht vom Punkt aus erfolgreich – Keeper Fejzic einst selbst als sicherer Elfmeterschütze.

Von Elmar von Cramon, 13.10.2017.

Braunschweig. Ertönte in den vergangenen beiden Spielzeiten ein Elfmeterpfiff waren Eintrachts Zweitliga-Fußballer nicht gerade vom Glück verfolgt. Nachdem im Vorjahr nur einer von vier Strafstößen sein Ziel fand, gingen in der aktuellen Runde beide Versuche ins Leere: Ken Reichel schoss beim 1:2 im DFB-Pokalspiel gegen Holstein Kiel am Tor vorbei, während Onel Hernandez an St. Pauli-Keeper Robin Himmelmann scheiterte.

In der vergangenen Spielzeit hatte der Eintracht-Kapitän im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart vom Punkt aus zum 1:1-Ausgleich getroffen. In demselben Spiel war aber Mirko Boland gescheitert, auch Patrick Schönfeld (gegen Greuther Fürth) sowie Christoffer Nyman (gegen Bochum) hatten in Heimspielen Nerven gezeigt.
Zu Drittligazeiten waren die Elfmeter für die Löwen eine weitestgehend sichere Sache. Von 23 Strafstößen wurden 18 verwandelt. Dennis Kruppke brachte sechs seiner sieben Versuche im Tor unter, Domi Kumbela verwandelte fünf von sechs und das in nur einer Spielzeit! Nach dem Aufstieg verschlechterte sich die Quote vom K&K-Sturm dann. In der darauffolgenden Spielzeit verfehlte Kumbela gleich zweimal, während Kruppke sich einen Fehlschuss leistete.
In die Bresche sprang jedoch Marc Pfitzner, der erstmals einen Strafstoß im blau-gelben Trikot versenken konnte. In der Aufstiegssaison traf der Ur-Braunschweiger ein weiteres Mal, leistete sich anschließend aber einen Fehlschuss. Abermals schlug die Stunde für Kumbela, der zu Hause gegen Union Berlin vom Punkt aus den umjubelten 4:3-Endstand besorgte.
Schlechter lief es dann in der Eliteklasse. Zwar sicherte Torsten Oehrl im Eins-gegen-Eins-Duell den wichtigen 1:0-Heimerfolg gegen die TSG Hoffenheim, auswärts beim 1:2 gegen den 1. FC Nürnberg scheiterten mit Domi Kumbela und Ermin Bicakcic aber gleich zwei Akteure der Blau-Gelben.
Nach dem Abstieg waren Elfmeter für die Löwen zunächst rar. In den folgenden zwei Spielzeiten wurde der Elf von Trainer Lieberknecht lediglich einer davon zugesprochen, den Marc Pfitzner 2015 im Heimspiel gegen Erzgebirge Aue zum 4:2-Endstand nutzen konnte.
Aus dem aktuellen Braunschweiger Kader sind Domi Kumbela (neun aus 13) und Eros Dacaj (sieben aus neun) die erfolgreichsten Schützen. Letzterer durfte sich aber noch nicht bei den Profis versuchen, sondern war bislang nur im Nachwuchsbereich erfolgreich.
Kurios: Kumbela verwandelte den ersten Elfmeter seiner Karriere ausgerechnet gegen Eintracht Braunschweig, als er am 9. November 2008 im Trikot des SC Paderborn stand und Jasmin Fejzic beim 2:1-Sieg zum zwischenzeitlichen Ausgleich überwinden konnte.
Auch der Eintracht-Keeper, mit 15 gehaltenen Strafstößen ein echter „Elfmeterkiller“, ist übrigens selbst ein sicherer Elfmeterschütze. Im Dress der U23 von Greuther Fürth traf er in der Spielzeit 2011/12 dreimal zum Duell an und verwandelte alle Versuche sicher.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.