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Kumbela ist wieder zurück

3. Fußball-Liga: Stürmer soll für Eintracht wichtige Tore schießen

Von Elmar von Cramon, 10.01.2010

Braunschweig. Dominick Kumbela ist zurück. Der ehemalige Eintracht-Stürmer unterzeichnete am Donnerstag einen bis 2011 datierten Vertrag beim Braunschweiger Fußball-Drittligisten. Zuvor hatte sich der 25-Jährige mit seinem bisherigen Arbeitgeber Rot-Weiss Ahlen geeinigt, den dort bestehenden Kontrakt aufzulösen.

Eintrachts sportlicher Leiter Marc Arnold zeigte sich zufrieden über den Transfer: „Dominick kennt das Umfeld in Braunschweig und benötigt deshalb hoffentlich keine Eingewöhnungszeit.“
Kumbela war ins Blickfeld des Vereins gerückt, nachdem sich Kingsley Onuegbu verletzt hatte, und man so dringend auf weitere Alternativen im Offensivbereich angewiesen war.
Die sportlichen Qualitäten, die Kumbela in der Zeit von Januar bis Juni 2008 in Braunschweig an den Tag gelegt hatte, veranlassten Torsten Lieberknecht dazu, den in Ahlen aussortierten Kongolesen von einem Wechsel zu überzeugen. Kumbela hatte damals mit zwei Toren und sieben Vorlagen in 14 Spielen maßgeblichen Anteil an Eintrachts Qualifikation für die Dritte Liga: „Er ist ein schneller, wendiger Spieler, der öfter mal etwas überraschendes macht“, charakterisiert Arnold den Offensivmann und fügt hinzu: „Wir hoffen darauf, dass er neben seinen Vorbereiterqualitäten auch als Torschütze in Erscheinung tritt.“
Aus dem Weg geräumt wurden auch die Unstimmigkeiten, die sich 2008 nach seinem Abschied aus Braunschweig ergaben. Eine Vertragsklausel, die eine von Kumbela nicht erreichte Anzahl an Einsätzen vorsah, verhinderte eine automatische Verlängerung seines Kontraktes. Sein darauffolgender Wechsel zum SC Paderborn stieß den Verantwortlichen bei Eintracht deshalb sauer auf: „Er war ab Juli 2008 vertragslos und hat sich für einen anderen Verein entschieden, so etwas ist im Profigeschäft normal“, sagt Arnold.
Der Kumbela-Transfer soll für den Moment die letzte Winter-Neuverpflichtung sein. Zwar fällt neben Kingsley Onuegbu mit Tim Danneberg ein weiterer Schlüsselspieler für unbestimmte Zeit aus, die finanziell klamme Situation Eintrachts lässt weitere Aktivitäten auf dem Transfermarkt jedoch vorerst nicht zu: „Ich gehe nicht davon aus, dass sich in dieser Hinsicht noch etwas tut“, meint Arnold.
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