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„Kulle muss weiter die freien Würfe nehmen“

Stecken derzeit im Formtief: Achmadschah Zazai (mit Ball) und Robert Kulawick (rechts). Foto: T.A.

Basketball-Bundesliga: Phantoms empfangen am Sonnabend Oldenburg.

Von Christoph Matthies, 18.12.2013.

Braunschweig. Die Enttäuschung nach der 53:79-Klatsche in Frankfurt sitzt bei den Phantoms-Basketballern noch immer tief. Heilung verschaffen könnte ein Sieg im letzten Heimspiel des Jahres am Sonnabend (19.30 Uhr) gegen die starken Oldenburger.

Um gegen den Vizemeister und Playoff-Aspiranten, momentan auf Tabellenplatz sechs, zu bestehen, wird eine Vorstellung wie zuletzt am Main nicht ausreichen. „Das war ein kompletter Off-day, an dem offensiv und defensiv gar nichts gepasst hat“, denkt Phantoms-Cheftrainer Raoul Korner mit Grausen an die Partie vom vergangenen Mittwoch zurück.
Der Basketballlehrer sieht die starken Schwankungen seines Teams vor allem in der fehlenden Kadertiefe begründet. „Unser Scoring ist nicht auf übermäßig viele Leute verteilt, so dass jeder unserer Schlüsselspieler eine gute Performance abliefern muss, wenn wir gewinnen wollen.“
Anders formuliert: Von der Bank kam zuletzt zu wenig. Während Neuzugang Kenny Kadji noch nicht voll integriert war, in Frankfurt aber immerhin gute Ansätze zeigte, fielen die deutschen Entlastungsspieler Robert Kulawick und Achmadschah Zazai nur durch ihre Passivität auf: In über 21 gemeinsamen Minuten warfen die beiden nicht ein einziges Mal auf den Korb und blieben auch sonst blass. „Kulle ist im Moment komplett verunsichert und strahlt diese Verunsicherung auch aus“, hat der Trainer bemerkt und fordert von seinem strauchelnden „Scharfschützen“ (diese Saison nur 28 Prozent von der Dreierlinie), sich selbst aus dem Tief zu holen. „Die Sachen simpel halten, sich auf das verlassen, was er kann, und weiterhin die freien Würfe nehmen“, rät der Coach seinem 27-jährigen Shooting Guard und spricht ihm gleichzeitig das Vertrauen aus. Ähnliches gelte auch für Zazai, der sich als trainingsfleißiger „Kämpfer“ auch in den Übungseinheiten aus der Krise arbeiten könnte.
An einen Sieg gegen die Oldenburger um seinen Vorvorgänger Sebastian Machowski glaubt Korner trotzdem: „Wenn man die vermeintlich leichteren Partien nicht holt, muss man eben die schwierigen gewinnen. Gegen Bonn hat es ja auch geklappt.“
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