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Kulawicks Rückkehr am Ende unglücklich

Basketball: Phantoms verlieren beim Niedersachsen-Cup in Göttingen.

Von Christoph Matthies, 18.09.2011

Göttingen. Beim Niedersachsen-Cup in Göttingen erwischten die ersatzgeschwächten Phantoms gestern nicht ihren besten Abend. Gegen die Gastgeber hieß es am Ende 65:67.

Lange vor Spielbeginn kam Robert Kulawick als Erster aus der Kabine, um Göttinger Fans Autogramme geben. Der Defense-Spezialist spielte vor seinem Wechsel zu den Phantoms drei Jahre für die „Veilchen“ und erfreut sich in der Universitätsstadt ungebrochener Beliebtheit. Klar, dass „Kulle“ auf den Vergleich mit seinem Ex-Klub besonders heiß war – und Coach Sebastian Machowski ihn in der Startformation aufbot.
Verzichten musste Machowski dagegen auf die Neuzugänge Rich Melzer und Branko Jorovic, die verletzungsbedingt nur zusehen konnten. Was sie sahen war ein nervöser Start ihrer Phantoms, die vier Minuten benötigten, um durch Nick Williams ihren ersten Feldkorb zum 3:8-Zwischenstand zu erzielen. Dass es nach zwischenzeitlichem Zehnpunkte-Rückstand nach dem ersten Viertel ausgeglichen 17:17 stand, hatten die Gäste aus Braunschweig ihren Veteranen LaMarr Greer und Nils Mittmann zu verdanken, die in dieser Phase viel Verantwortung übernahmen.
Obwohl die Phantoms in den zweiten zehn Minuten aufmerksamer am offensiven Brett arbeiteten, stand es nach spätem Lauf der Göttinger zur Pause 35:31 für die Hausherren. Wehgetan hatten den Phantoms ihr allzu sorgloser Umgang mit dem Ball und ihre schwache Wurfquote.
Auch in der zweiten Halbzeit zeigte das junge Göttinger Team, bei dem Ex-Phantom Philip Noch unauffällig agierte, seinen Fans eine ansprechende Leistung. So entwickelten sich die letzten Minuten zu einem spannenden Krimi, in dem die Göttinger mit 67:65 das bessere Ende auf ihrer Seite hatten. Der letzte Angriff von LaMarr Greer, der deutlich jünger wirkte als seine 35 Jahre, verfehlte sein Ziel. Zuvor hatte der „Team-Oldie“ die mitgereisten Braunschweiger Fans mit seinem eiskalten Dreipunktetreffer zum 65:65-Ausgleich noch jubeln lassen. Rückkehrer Robert Kulawick zeigte vor allem in Halbzeit eins eine passable Leistung.
Gegner der Phantoms im heutigen Spiel um Platz drei sind die Baskets Oldenburg. Die Oldenburger unterlagen Quakenbrück, bei denen Guard-Wirbelwind David Holston groß aufspielte (21 Punkte), mit 68:88.
Für die Phantoms spielten: Greer (19), Williams (13), Mittmann (10), Visser (8), Dennis (7), Kulawick (5), McElroy (2), Theis (1), Schröder, Schneiders.
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