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Kruppke hat seinen Torriecher wieder

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht kann sich ganz entspannt auf das Heimspiel am Sonntag gegen Aue vorbereiten.

Von Elmar von Cramon, 17.04.2013.

Braunschweig. Nach einem erfolgreichen Wochenende können sich Eintrachts Zweitliga-Fußballer im Gegensatz zur Vorwoche entspannt auf das Sonntagsspiel gegen Erzgebirge Aue vorbereiten.

Der 3:1-Sieg gegen den SV Sandhausen verfehlte seine Wirkung auf die Konkurrenten nicht. Zuerst zitterte sich der 1. FC Köln zu einem Last-Minute-Erfolg gegen den VfR Aalen, bevor Erzgebirge Aue trotz zweier Platzverweise noch zum Ausgleich gegen den 1. FC Kaiserslautern kam.
„Es war enorm hilfreich, nach dem Hertha-Spiel nur ganz wenig Zeit zur Vorbereitung auf die Partie in Sandhausen gehabt zu haben“, erklärt Torsten Lieberknecht. Der Eintracht-Coach hatte nach dem 0:3 gegen Berlin kräftig rotiert und unter anderem Torhüter Marjan Petkovic an alter Wirkungsstätte auflaufen lassen: „Die Idee, Marjan für seinen Einsatz im Training mit diesem Spiel zu belohnen, hat seit der Winterpause in mir geschlummert.“
Auch Damir Vrancic, der gegen Hertha BSC nicht auf dem Platz gewesen war, stand wieder auf dem Feld. Der Bosnier knüpfte in Sandhausen nahtlos an seine überzeugenden Auftritte gegen Kaiserslautern, Bochum und Dresden an: „Wenn es einen Spieler ohne Nerven gibt, dann ist das Damir. Er strahlt in den entscheidenden Situationen Ruhe aus, egal was um ihn herum passiert“, lobt Lieberknecht seinen Schützling, der sich nach einigen schwächeren Spielen mittlerweile wieder als Dreh- und Angelpunkt im Eintracht-Mittelfeld präsentiert.
Als „Geschichte, die nur der Fußball schreibt“ bezeichnet er derweil das Comeback von Dennis Kruppke, der nach seiner Einwechslung prompt den Treffer zum 3:1 beisteuerte: „Wir haben Dennis nach drei auffällig guten Trainingseinheiten still und heimlich in den Bus gesetzt, beim Spiel hat dann alles gepasst“, freut sich der Coach, nachdem er sich zuvor an die gemeinsamen Drittliga-Zeiten mit dem SVS erinnert hatte; 2008 und 2009 bescherten zwei Kruppke-Treffer den Löwen insgesamt vier Punkte bei den Kurpfälzern: „Ich wusste, dass er in dem kleinen Stadion gerne trifft“, schmunzelt Lieberknecht.
Nach dem Remis zwischen Aue und Kaiserslautern könnte es sein, dass Kruppke seinen Torriecher in der kommenden Saison in deutlich größeren Stadien unter Beweis stellen darf: Bei zwölf Zählern Vorsprung und noch fünf ausstehenden Spielen sind die Nichtaufstiegschancen wohl nur noch theoretischer Natur.
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