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Kreativer Familienmensch

nB-Serie: Kevin Hamilton lenkt das Spiel der New Yorker Phantoms.

Von Sebastian Walther, 28.10.2009.

Braunschweig. Kevin Hamilton hat es vor allen anderen gewusst. Der neue Spielmacher der Phantoms verteilte bereits ein Jahr in der polnischen Mannschaft von Sebastian Machowski die Bälle und lobte, kaum in Braunschweig angekommen, die Freiräume, die der Trainer seinen Spielern auf dem Parkett gönnt. Spieler und Übungsleiter geben ein gutes Basketball-Paar ab. Der eine lobt den anderen ob seiner detailverliebten Vorarbeit für jedes Spiel, der andere schätzt die Kreativität seines Schützlings.

Der puertorikanische US-Amerikaner („Ich fühle mich amerikanisch, habe aber meine spanischen Wurzeln nicht vergessen“) überzeugte auch den Nationaltrainer seines Heimatlandes, eine Einladung zur American Championship während des Sommers musste er allerdings ablehnen. Zur gleichen Zeit kam seine erste Tochter auf die Welt. Schlechtes Timing also? „Nein, ganz und gar nicht. Perfektes Timing, denn meine Tochter ist auf der Welt“, freut er sich und gibt den Blick frei auf die Tattoos, die Arm und Rücken zieren.
Die ersten sind seinen Eltern gewidmet, Ehefrau und Nachwuchs werden als nächstes verewigt. Die Station in Polen, erzählt Hamilton, war die erste im Ausland. „Da habe ich erstmal gemerkt, wie sehr mir meine Familie fehlt, wenn ich sie nicht um mich habe.“ Seine eigene kleine Familie hat er folglich bereits nach Braunschweig nachkommen lassen.
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