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Korner lobt die „tolle Kulisse“ – Trier kommt mit Wut im Bauch

Intensives Duell: Phantoms-Star Isaiah Swann (r.), der nicht nur 20 Punkte erzielte, sondern auch sehenswerte Anspiele auspackte, bekam es am Donnerstag immer wieder mit Ulms Nationalspieler Per Günther zu tun. Fotos (2): Thomas Ammerpohl

Basketball-Bundesliga: Heute um 17 Uhr gehen die Phantoms in ihre zweite Heimbegegnung.

Von Christoph Matthies, 06.10.2013.

Braunschweig. Besser hätte die Saison für die Phantoms kaum beginnen können: Fast 5000 Zuschauer und ein Team in guter Frühform, das die Nerven behielt und den Favoriten aus Ulm am Ende mit 94:85 bezwang. Gegen Trier sollen heute (17 Uhr) schon die nächsten Punkte her.

Es ist ja immer schön, wenn man Menschen überraschen kann. Dieses kleine Kunststück gelang am Donnerstag den Fans der Phantoms-Basketballer, die – gespannt auf das neue Team – eifrig zum Europaplatz geströmt waren. „Das war eine tolle Kulisse und entspricht nicht ganz dem, was ich im Vorfeld über Braunschweig gehört hatte“, verlieh Raoul Korner, Headcoach des Erstligisten, seiner Verwunderung Ausdruck. Dass die Halle nicht gut besucht oder die Stimmung schlecht gewesen wäre, konnte man gegen Ulm tatsächlich nicht behaupten.
Entscheidenden Anteil an der Atmosphäre hatte das Phantoms-Team, das es schaffte, gegen Ende des ersten Viertels einen 12:21-Rückstand in eine 27:25-Führung zu verwandeln und damit die erste kleine Überraschung der Saison einzuläuten. „Ab dem Zeitpunkt, als wir die Führung übernommen haben, haben wir das Spiel eigentlich ganz gut kontrolliert“, räumte Korner zufrieden ein, sparte aber auch nicht mit kritischen Tönen. So wäre offensiv noch „sehr viel Raum nach oben“ gewesen, und auch die Verteidigung bezeichnete der Österreicher als „extrem ausbaufähig“. Weitgehend einverstanden dürfte der Coach dagegen mit seinem Backcourt-Tandem, bestehend aus Isaiah Swann und James Florence, gewesen sein, die jeweils 20 Punkte, darunter wichtige Dreier in der langen spannenden Schlussphase erzielen konnten.
Die TBB Trier, der heutige Gegner in der VW-Halle, erlebte am Donnerstag einen ganz bitteren Abend. Mit neun Punkten führte das Team um Ex-Phantom Jermaine Anderson zweieinhalb Minuten vor Spielende gegen Vechta, und doch gelang es dem Aufsteiger, einen Sieg von der Mosel zu entführen. Mit entsprechender Wut im Bauch werden die Trierer nach Braunschweig reisen. Und Phantoms-Coach Raoul Korner hat vor allem damit zu tun, nach dem rundum gelungenen Aufgalopp etwas auf die Bremse zu treten: „Für uns wird es darum gehen, nicht zu selbstsicher zu agieren. Diese Rolle steht uns nicht.“
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