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„Kontinuierlich arbeiten und gezielt verstärken“

New Yorker Phantoms: Interview mit Headcoach Sebastian Machowski.

Von Christoph Matthies, 20.06.2010.

Braunschweig. Die Bundesliga-Basketballer der New Yorker Phantoms arbeiten hinter den Kulissen bereits am Spielerkader für die kommende Saison. Die nB unterhielt sich mit Headcoach Sebastian Machowski über den derzeitigen Stand der Dinge.

?Herr Machowski, wie sieht eigentlich Ihre „Sommerpause“ aus?

!Es gibt da einige Termine, die ich wahrnehmen möchte. Erstmal werde ich mir die U17-Weltmeisterschaft in Hamburg anschauen. Danach fliege ich in die USA, genaugenommen nach Las Vegas, wo jedes Jahr eine NBA-Summer-League stattfindet. Parallel dazu finden einige Camps verschiedener Agenturen statt, die ich mir ansehen möchte. Dort präsentieren sich Spieler, die zum Teil schon in Europa gespielt haben, zum Teil aber auch gerade erst vom College kommen.

?Wie wichtig war die Vertragsverlängerung von „Energizer“ Jason Cain?

!Sehr wichtig. Jason wird bei uns in sein viertes Jahr gehen und bringt uns zum einen etwas Kontinuität, zum anderen aber auch spielerisch viele positive Faktoren. Er hat sich in der vergangenen Saison erneut weiterentwickelt – wenn er da weitermacht, können wir von ihm noch eine Menge erwarten. Insbesondere, nachdem er in den Playoffs nun auch noch damit begonnen hat, Dreier zu werfen und zu treffen.
?Es heißt, Kyle Visser würde gern nach Braunschweig zurückkehren. Hat Kyle schon angerufen?

!Bei mir nicht. Kyle Visser ist ein konkreter Name, aber wir gucken uns natürlich alle möglichen Spieler an. Davon will ich aber noch keinen besonders hervorheben. Wir haben erst drei Spieler unter Vertrag und versuchen, kontinuierlich zu arbeiten, möglichst viele Spieler zu halten und uns gezielt zu verstärken.

?Bemerken Sie aufgrund der erhöhten Deutschenquote Veränderungen auf dem Spielermarkt?
!Es wirkt tatsächlich so, als wären die deutschen Spieler jetzt erstmal besonders gefragt. Wir könnten theoretisch mit derselben Mannschaft weiterspielen, also mit Heiko Schaffartzik, Yassin Idbihi, Nils Mittmann und den Doppellizenzspielern, zu denen in der kommenden Saison auch Daniel Theis zählen wird. Dann hätten wir keine Probleme, was die Quote angeht. Andere Teams haben sich in der Vergangenheit ganz anders aufgestellt und müssen sich jetzt natürlich verändern. Insofern tut sich gerade einiges, was die Nachfrage nach deutschen Spielern angeht.
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