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Konkurrenz bleibt für Eintracht in Reichweite

Fußball-Regionalliga: Spiel der Löwen in Wuppertal fiel ins Wasser – Freitag Heimpartie gegen Bremer Bundesligareserve

Von Elmar von Cramon

Braunschweig. Buchstäblich ins Wasser fiel das gestrige Auswärtsspiel der Regionalligafußballer von Eintracht Braunschweig beim Wuppertaler SV.

Bereits in den Mittagsstunden wurde am Karfreitag der Platz im Wuppertaler Stadion „Am Zoo“ für unbespielbar erklärt. Marco Ohl, der als Vorstandsmitglied des Kreisfußballausschusses Wuppertal der Platzbegehung beiwohnte, äußerte sich wie folgt zum Zustand des Spielstätte: „Der Rasen ist nicht bespielbar. Besonders in den Strafräumen und in einem großen Streifen in der Mitte des Platzes, wo sich der Boden verdichtet hat, steht alles unter Wasser.“
Gleich am gestrigen Sonnabend einigten sich laut NDR-Videotext beide Vereine auf den 8. April als Nachholtermin, vorbehaltlich der polizeilichen Zustimmung.
Auf allen anderen Plätzen in der Regionalliga Nord wurde hingegen um Punkte gekämpft, der Abstand zu den Qualifikationsrängen änderte sich aus Braunschweiger Sicht glücklicherweise nicht. Durch die 1:3-Heimniederlage Dynamo Dresdens gegen Rot-Weiss Ahlen, dem Unentschieden zwischen Union Berlin und Rot-Weiß Erfurt(1:1), sowie der überraschenden 2:4-Pleite von Kickers Emden bei Energie Cottbus II bleibt die Konkurrenz in Reichweite.
Auch Eintrachts Tabellennachbar Rot-Weiß Essen verlor nach dem 0:0 in der Nachholbegegnung bei Kickers Emden gestern sein Heimspiel gegen den SV Babelsberg mit 1:2 und bleibt nur aufgrund der besseren Tordifferenz auf Platz elf, hat aber schon zwei Partien mehr auf dem Konto.
Ist die Zweitvertretung des Hamburger SV heute gegen Borussia Dortmund II erfolgreich, würde ein weiterer Konkurrent der Blau-Gelben auf dem Weg nach oben und damit im Kampf um die eingleisige dritte Liga gebremst.
Für Eintrachts Verletzte bringt der Spielausfall zudem Zeit, um wieder fit zu werden. Während Sreto Ristic (Adduktorenprobleme), Holger Wehlage (Reha nach Kreuzbandriss) und der nach seinen Knochenbrüchen im Gesicht nur leichtes Training absolvierende Deniz Dogan wohl noch länger pausieren müssen, zeichnet sich bei den zuletzt angeschlagenen Jan Washausen (Oberschenkelzerrung) und Christian Lenze (Leistenbeschwerden) eine Rückkehr ins Mannschaftstraining wieder ab.
Auch Marc Pfitzner, der in der Auseinandersetzung gegen Essen ebenfalls wegen muskulärer Beschwerden passen musste, kommt für einen Platz im Kader für die Heimpartie gegen Werder Bremen II (am kommenden Freitag von 18.30 Uhr an) wohl wieder in Frage.
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