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Konfettiregen für die Frauen des VfL

Jubel: Die Mannschaft des VfL Wolfsburg bei der Pokalübergabe. Foto: regios24/Tim Rehbein

Fußball: Wolfsburgerinnen gewinnen den DFB-Pokal – Abschied von Trainer Kellermann.

Wolfsburg, 30.05.2017.

Der Hattrick ist perfekt! Die Bundesliga-Fußballerinnen des VfL Wolfsburg haben zum dritten Mal in Folge den DFB-Pokal gewonnen. Vor rund 17 000 Zuschauern in Köln setzten sich die „Wölfinnen“ in einer Neuauflage des Vorjahres-Finals mit 2:1 (0:0) gegen den SC Sand durch und machten damit das Double perfekt.

Zur Matchwinnerin für den deutschen Meister avancierte diesmal die dänische Nationalstürmerin Pernille Harder, die erst im Winter zum VfL gewechselt war. Die 24-Jährige war gleich zweimal per Kopf zur Stelle (65., 75.) und brachte ihre Mannschaft mit 2:0 in Front. Die ehemalige Wolfsburgerin Jovana Damjanovic (78.) erzielte den Anschlusstreffer für den SC Sand und läutete damit eine spannende Schlussphase ein, in der letztlich nur noch neun VfL-Spielerinnen auf dem Rasen standen. Alexandra Popp (77.) hatte wegen einer Unsportlichkeit die Rote Karte gesehen, Sara Gunnersdottir bekam in der Nachspielzeit Gelb-Rot.

Doch der Reihe nach: Bei 32 Grad Celsius im Schatten – die Hälfte des Spielfeldes lag obendrein noch in der prallen Sonne – entwickelte sich im ersten Durchgang eine ausgeglichene Begegnung mit Chancen auf beiden Seiten. Das Remis beim Seitenwechsel war leistungsgerecht. Die beste VfL-Möglichkeit hatte Pernille Harder (25.), deren Schuss Sands Torfrau Carina Schlüter noch über die Latte lenkte. Auf der Gegenseite hatte der Bundesliga-Achte durch Laura Feiersinger und Jovana Damjanovic zwei gute Gelegenheiten kurz vor dem Pausenpfiff.

Nach Wiederbeginn diktierten die Wolfsburgerinnen zunächst das Geschehen, verpassten den Führungstreffer jedoch mehrfach knapp. In der 65. Minute durften die Grün-Weißen dann aber endlich jubeln: Sands Torfrau unterlief eine Ecke von Caroline Hansen, Pernille Harder hielt den Kopf hin – und es hieß 1:0. Nur zehn Minuten später dann die vermeintliche Vorentscheidung: Flanke Alexandra Popp, Kopfball Pernille Harder – das 2:0!

Nun wurde es turbulent: Alexandra Popp zeigte Schiedsrichterin Ines Appelmann den „Vogel“ (77.) und wurde des Feldes verwiesen. Und keine 60 Sekunden später hatte Damjanovic Glück, dass ihr Schuss vom Pfosten zurück an den Arm von Torfrau Almuth Schult und von dort in die Maschen sprang – das 1:2 für den SC Sand, der in den Schlussminuten noch einmal alles versuchte. Letztlich vergebens, der VfL jubelte über den Pokal-Hattrick und das Double.
Seit der Triple-Saison 2013 haben die VfL-Frauen in allen Wettbewerben damit insgesamt neun Titel geholt.
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