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Köln hat verzichtet

Basketball-Bundesliga ist nun komplett

Braunschweig (sewa). 19.07.2009

Nach langem Hin und Her stehen nun alle Gegner der New Yorker Phantoms fest. In der nächsten Spielzeit treffen die Braunschweiger in der Basketball Bundesliga nicht auf Köln, dafür auf Bremerhaven.

Am Freitag verzichteten die Köln 99ers endgültig auf einen Start in der höchsten deutschen Spielklasse. Voraus gegangen war ein wochenlanges Tauziehen um Gelder und Genehmigungen, das man nicht nur bei den Phantoms argwöhnisch beobachtete. „Nur mit Seriosität lässt sich das Produkt Basketball optimal positionieren“, mahnte Geschäftsführer Norbert Rüscher. Schon vor Beginn der vergangenen Saison habe man mit Sorge auf die wirtschaftlichen Wackelkandidaten geblickt, solche Hängepartien schädigen den Ruf der Liga und erschweren die Planungssicherheit der Teams, kritisierte er weiter.
Der nun frei gewordene Platz geht an die Eisbären aus Bremerhaven, die im Wildcard-Verfahren vor einigen Tagen eigentlich unterlegen waren und da schon mit der 2. Liga planen mussten. „Es ist gut, dass wir nun Gewissheit über das Teilnehmerfeld und damit Planungssicherheit für alle Beteiligten haben. Wir erkennen den Kampf der Kölner Geschäftsführung um einen Erhalt des BBL-Standorts Köln ausdrücklich an. Bedauerlicherweise hat das Konzept „Team Germany“ nicht ausreichend Anklang gefunden. Damit beenden die Kölner eine sehr erfolgreiche Ära. Mit den Eisbären Bremerhaven rückt ein geschätzter und hoch professionell arbeitender Klub auf“, betonte BBL-Geschäftsführer Jan Pommer.
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