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Klipper dreht Partie in der Schlussphase

Eintracht-Stürmerin Rebecka Siebert blieb hier beim Torschuss glücklos. Foto: Agentur Hübner

Hockey-Bundesliga: Eintracht-Damen verlieren ihr erstes Heimspiel mit 1:2 – Heute (13 Uhr) zu Hause gegen Hamburg.

Von Christoph Matthies, 15.09.2013

Braunschweig. Nach torloser erster Halbzeit und zwischenzeitlicher Führung gegen Klipper aus Hamburg mussten sich Eintrachts Hockey-Damen gestern unglücklich mit 1:2 geschlagen geben. Heute um 13 Uhr besucht der Club an der Alster den Kunstrasenplatz hinterm Stadion.

75 Sekunden vor Spielende flog eine Taktiktafel mit Schmackes über die Seitenauslinie. Der Absender: Eintracht-Trainer Carsten Alisch, und der war fuchsteufelswild. „Man soll ja eigentlich keine Kritik an den Schiedsrichtern üben, aber das war heute spielentscheidend. Zuerst eine Ecke gegeben, die keine war, und das Ding ist drin. Und dann schießen wir noch das 2:2, und sie pfeift uns den Vorteil weg“, haderte der junge Coach nach der Begegnung mit den Unparteiischen.
In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer eine muntere Partie mit Torchancen auf beiden Seiten, von denen Klipper die zwingenderen besaß. Zwei hochkarätige Möglichkeiten der Hanseatinnen parierte Torfrau Vicky Wiedermann bravourös, ein weiteres Mal rettete Kapitänin Dinah Fröhlich auf der Linie.
In Durchgang zwei fielen dann auch Tore. Nach einem Freischlag am Kreis spielte die Eintracht den Ball nach rechts und hinter dem Rücken der Abwehr in die Mitte, wo Neuzugang Marta Bosque nur noch zu vollenden brauchte (59. Minute). „Ihr erstes Tor für uns ist natürlich schön. Schade, dass es nicht mit drei Punkten belohnt wurde“, konnte sich Alisch nach der Partie nur wenig über das ordentliche Heimdebüt der Spanierin freuen. Vier Minuten vor Schluss fiel nämlich der Ausgleich nach kurzer Ecke (Schützenhofer, 67.), nur zwei Minuten später nutzte Klippers Annette Winkler einen Konter zum 2:1.
Heute hat das Alisch-Team die Chance, dieses Wochenende doch noch zu punkten. Zu Gast ist der Club an der Alster, gegen den ein Sieg durchaus möglich wäre. „Ich glaube, es ist gegen jeden was drin. Wir haben noch 19 Spiele, wenn wir davon sechs gewinnen, sollte uns nichts passieren.“
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