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„Kleine Formation“ übersteht Overtime-Krimi

Basketball-Bundesliga: Phantoms gelingt wichtiger 112:104 (47:40)-Auswärtserfolg bei den Walter Tigers Tübingen.

Von Christoph Matthies, 14.03.2010.

Braunschweig. Nachdem das Playoff-Duell bei den Tigers Tübingen anfangs noch nach einer sicheren Angelegenheit für die New Yorker Phantoms aussah, entwickelte es sich in der Schlussphase zu einem Krimi – mit dem besseren Ende für die Gäste.

In veränderter Startaufstellung schickte Coach Sebastian Machowski seine Phantoms auf das Parkett der Tübinger Paul-Horn-Arena. So organisierte der nach einer Handverletzung genesene Kevin Hamilton wieder den Aufbau, als Center starteten Jason Cain und Marcus Goree.
Die Braunschweiger erwischten einen Start nach Maß und gingen durch Brandon Thomas und Marcus Goree schnell in Führung. Wiederum erwies sich US-Flügel Thomas als „Frühstarter“, der mit zehn Punkten maßgeblichen Anteil am deutlichen 29:17-Vorsprung seines Teams nach den ersten zehn Minuten hatte.
Im zweiten Viertel fanden die Gastgeber besser ins Spiel und bekamen vor allem die Distanzwürfe der Braunschweiger besser in den Griff. Keiner der fünf Versuche von außen fand in dieser Phase sein Ziel. Bis auf fünf Punkte konnten die Schwaben den Rückstand bis zur Pause verkürzen.
Nach dem Seitenwechsel gelang den Braunschweigern zunächst wenig, während die Tigers Punkt um Punkt an die Gäste herankamen und nach sechs Minuten erstmals in Führung gingen. Bis drei Minuten vor Spielende konnten die Süddeutschen ihre Führung bis auf zehn Zähler ausbauen und sahen schon fast wie die sicheren Sieger aus, ehe Heiko Schaffartzik mit drei Dreiern in Serie sowie Michael Hicks und Brandon Thomas per Dunking die Verlängerung ermöglichten.
Ohne ihre mit je fünf Fouls ausgeschiedene lange Garde aus Jason Cain, Yassin Idbihi und Marcus Goree waren die Phantoms nun auf „Small Ball“ angewiesen, als Center fungierte einzig Doppellizenzspieler Tony Granz. Der ungewohnte Braunschweiger „Guard-Terror“, ansonsten vor allem bei der BG Göttingen praktiziert, funktionierte – bereits nach zweieinhalb Minuten der Verlängerung hatten sich die Gäste eine Acht-Punkte-Führung erspielt, die sie souverän über die Zeit brachten.
Für die Phantoms punkteten: Schaffartzik (21), Thomas (21), Hamilton (21), Cain (14), Idbihi (12), Allen (9), Goree (9), Hicks (3), Granz (2).
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