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„Kevin Durant? Dann holen wir eben Dwyane Wade“

Basketball: Oliver Braun glaubt an einen PR-Gag des BBC Bayreuth.

Von Christoph Matthies, 16.11.2011.


Braunschweig. Während der NBA-Lockout andauert und die gesamte Saison auf der Kippe steht, nachdem die US-Liga am Montag von ihren Spielern verklagt wurde, sorgt ein Klub der Basketball-Bundesliga mit geradezu unglaublichen Neuigkeiten für Schlagzeilen. Man stehe in ernsthaften Verhandlungen mit dem zweimaligen NBA-Topscorer Kevin Durant, ließ sich Manfred Schöttner, Geschäftsführer des BBC Bayreuth, in verschiedenen Medien zitieren. Die Verpflichtung des Superstars von den Oklahoma City Thunder, der vielen derzeit als bester Basketballer der Welt gilt, wäre die größte Sensation in der Geschichte des deutschen Vereinsbasketballs.

Oliver Braun, Sportdirektor der New Yorker Phantoms, steht den Meldungen aus Bayreuth äußerst kritisch gegenüber. Der ehemalige Nationalspieler hält die Aktion für einen völlig unrealistischen PR-Gag: „Wenn Bayreuth Kevin Durant verpflichtet, holen wir eben Dwyane Wade. Immerhin habe ich gute Beziehungen nach Miami“, kann sich Braun einen polemischen Seitenhieb auf den Konkurrenten aus der fränkischen Provinz, der sonst eher selten in den Zeitungen auftauche, nicht verkneifen.
Die Aufregung sei vor allem durch die Medien gepusht. „Es ist schon fast eine Frechheit, mit so einer Geschichte derart auf die Presse abzuzielen. Ich würde dem Ganzen gar keine Aufmerksamkeit schenken“, ärgert sich Braun über die vermeintliche Luftnummer, die er nicht für den letzten PR-Gag in dieser Saison hält.
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