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Kessel steht vor dem Comeback

Wollen auch heute beim Karlsruher SC wieder Grund zum Jubeln haben: Die Blau-Gelben. Foto: Susanne Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht Braunschweig tritt heute (13.30 Uhr) beim Karlsruher SC an.

Von Elmar von Cramon, 06.12.2014.

Braunschweig. Zum vorletzten Mal in diesem Kalenderjahr treten die Zweitligakicker von Eintracht Braunschweig in der Fremde an: Im Duell heute mit dem Karlsruher SC (Anstoß um 13.30 Uhr) wollen die Löwen den zweiten Platz hinter Spitzenreiter FC Ingolstadt zurückerobern.

Dort rangiert nach den bereits absolvierten Partien des Spieltags momentan der 1. FC Kaiserslautern, der mit dem 3:0 gegen Aue als einziges Team dreifach punkten konnte. Neben dem direkten Duell zwischen Eintracht und dem KSC könnte heute auch die Partie RB Leipzig gegen Tabellenführer Ingolstadt für Veränderungen im Verfolgerfeld sorgen.
Die nicht zuletzt durch den fünften Ligasieg in Folge entfachte Euphorie lässt Torsten Lieberknecht vor der Partie gegen die Badener jedoch kalt: „In diesem Jahr sollte man sehr vorsichtig sein“, so der Eintracht-Coach, der sich mit der Entwicklung seiner Mannschaft aber naturgemäß zufrieden zeigt: „Mit einer gewissen Art Fußball zu spielen hat sich die Mannschaft Selbstvertrauen erarbeitet.“
Das Team des KSC, nur zwei Zähler hinter den Blau-Gelben, beurteilt der 41-Jährige mit großem Respekt: „Das ist eine unglaublich gefährliche Mannschaft, die sehr schwer einzuschätzen ist, weil sie in den jüngsten Spielen fast keine Schwächen aufgezeigt hat.“ Im bisherigen Saisonverlauf bescheinigt er den Badenern außerdem eine große Ausgeglichenheit und die Fähigkeit, „zu keiner Zeit ihre Kompaktheit zu verlieren.“
Nach abgelaufener Gelbsperre steht Benjamin Kessel vor seinem Comeback auf der rechten Abwehrseite: „Benny Kessel kommt zurück, er hat vorher tadellos gespielt und sich torgefährlich gezeigt“, so Lieberknecht, der aufgrund vieler groß gewachsener Akteure in Reihen des Gegners nicht auf den 1,91-Meter-Mann verzichten will. Sein Vertreter Maximilian Sauer bekam vom Coach unterdessen ein Sonderlob: „Er hat die Tür sehr weit aufgestoßen, so dass es mit Sicherheit nicht sein letzter Einsatz war.“ Der 20-Jährige wird ab der kommenden Woche wieder bei den Profis trainieren, nachdem er gestern für die U23 beim 2:1-Sieg im Derby gegen die Freien Turner auf dem Platz stand. Ebenfalls mit von der Partie war Jan Hochscheidt, der beim „Härtetest“ nach seiner langen Verletzungspause über 90 Minuten durchhielt und somit noch vor der Winterpause sein Comeback im Zweitligateam feiern dürfte.
Torsten Oehrl wird hingegen noch warten müssen: Der 28-Jährige wurde wegen anhaltender Sprunggelenksbeschwerden unter der Woche erfolgreich operiert.
Zufrieden zeigte sich Lieberknecht mit der von der DFL angekündigten Einführung der Torlinientechnik: „Ich glaube, dass es nur positiv ist, in diesen entscheidenden Momenten für die Schiedsrichter eine weitere Hilfe zu haben. Das ist mehr als sinnvoll.“
So könnten sie spielen : Gikiewicz - Hedenstad, Reichel, Correia, Kessel - Boland, Theuerkauf (Decarli) - Zuck, R. Korte - Nielsen, Ryu.
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