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Keinesfalls ein Offensiv-Feuerwerk zulassen

Vorwärtsdrang: Die Braunschweiger Basketballer spielen Sonntag in Hagen. Foto: T.A.

Basketball-Bundesliga: Die Braunschweiger Löwen treten am Sonntag (17 Uhr) bei Phoenix Hagen an.

Von Christoph Matthies, 30.12.2015.

Braunschweig. Im ersten Spiel des neuen Jahres treffen die Löwen-Basketballer am Sonntag auswärts (17 Uhr, Enervie-Arena) auf Phoenix Hagen. Das Team aus dem Ruhrgebiet lebt seit vielen Jahren besonders von seiner starken Offensive.

Zwei Dinge fallen einem sofort ein, wenn man an Phoenix Hagen denkt. Zum einen ist das Ingo Freyer, der schon seit dem Jahr 2007 das Zepter als Headcoach der „Feuervögel“ in der Hand hält. Damit ist der Ex-Nationalspieler der dienstälteste Cheftrainer der Basketball-Bundesliga. Eine andere Konstante bei den Hagenern ist ihre schnelle und brandgefährliche Offensive, die längst zum Markenzeichen geworden ist. Kein anderer Klub der BBL lässt seit so vielen Jahren „Run-and-Gun“-Basketball spielen, der ganz schnell den Abschluss sucht und die 24-Sekunden-Uhr eher selten ausreizt.

Kein Wunder, dass die Hagener, die in der Tabelle im sicheren Mittelfeld zwischen Playoff-Plätzen und Abstiegsrängen zu finden sind, auch in dieser Saison wieder zu den fleißigsten Punktefabriken der Liga gehören: Nur die Spitzenteams Bayern München, Baskets Bamberg und Alba Berlin erzielen mehr Punkte als das Freyer-Team – und das, obwohl Phoenix mit nur 42,2 Prozent die schlechteste Feldquote der Liga aufweist.

Stark sind die Hagener auch im Rebound, nur Ludwigsburg angelt sich ligaweit mehr Abpraller. Am offensiven Brett, wo die wichtigen zweiten Chancen erarbeitet werden, ist Hagen mit mehr als 14 Rebounds gar das beste Team der Bundesliga – was aber natürlich auch mit den überdurchschnittlich zahlreichen Fehlversuchen zu tun hat.
Im letzten Spiel der BBL-Hinrunde wird das Löwen-Team von Coach Raoul Korner besonders die Dreipunktelinie im Auge behalten müssen. Hagen-Dauerbrenner David Bell (15,1 Punkte pro Partie), sein Guard-Kollege Brandon Jefferson (13,5), Flügelspieler Ivan Elliott (11,1) und Power Forward John Mann (10,9) werfen allesamt gern von außen – und treffen hochprozentig. Das gleiche gilt für den ligaerfahrenen Adam Hess.

Gelingt es, ein Dreierfeuerwerk der Gastgeber zu verhindern und gleichzeitig den Rebound zu kontrollieren, steht einem guten Start der Braunschweiger Löwen in das Basketballjahr 2016 kaum etwas im Wege.
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