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Keine Probleme gegen den ersten Absteiger

Basketball-Bundesliga: Phantoms schlagen Göttingen mit 92:65 (41:30).

Von Christoph Matthies, 08.04.2012.

Braunschweig. Nach dem ungefährdeten 92:65-Erfolg am gestrigen Abend gegen Göttingen bleiben die Phantoms auf Platz sieben und damit auf Playoff-Kurs.

Durch die 26. Niederlage im 30. Saisonspiel ist der Abstieg der BG Göttingen aus der Basketball-Bundesliga besiegelt. Mit einem Erfolg in der Volkswagenhalle hätte das Tabellenschlusslicht aus der Universitätsstadt zumindest noch rechnerische Chancen gewahrt, die Klasse zu halten.
Aus der Liga verabschiedet hat sich auch Stephen Dennis. Der Aufbauspieler, vor der Saison als Ersatz für Kevin Hamilton verpflichtet, hatte seit seiner Knieverletzung im Januar keine Partie mehr für die Phantoms absolviert. Am Freitag gab der Verein bekannt, dass der Vertrag mit dem 24-Jährigen in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst wurde.
Gegen die Göttinger, die trotz der aussichtslosen sportlichen Situation von 130 lila gewandeten und lautstarken Fans in die VW-Halle begleitet wurden, begann erneut der nachverpflichtete Serbe Igor Milosevic auf der Aufbauposition. Wie schon im Heimspiel gegen Ludwigsburg versuchten die Phantoms häufig, per Schnellangriff zum Abschluss zu kommen, mangelnde Treffsicherheit von außen kompensierten sie durch harte Arbeit am offensiven Brett. Bereits zur Halbzeitpause hatte sich das Machowski-Team, bei dem Kyle Visser einmal mehr mit schönen Center-Bewegungen zu gefallen wusste, mit elf Punkten von den schwachen Gästen abgesetzt.
Nach dem Seitenwechsel wurde dann noch offensichtlicher, dass hier ein Playoff-Team gegen einen Absteiger spielte. Bereits drei Minuten vor Ende des dritten Viertels war ein Dreier des Ex-Göttingers Robert Kulawick, der in der linken Spielfeldecke völlig alleingelassen wurde, der erste „Sargnagel“ für alle Hoffnungen der Südniedersachsen (60:43). Nicht einmal zwei Minuten später erhöhte Kapitän Nils Mittmann aus der gegenüberliegenden Ecke auf 66:43. „In der zweiten Halbzeit haben wir den Ball gut laufen lassen und einige offene Würfe herausgespielt“, freute sich Headcoach Sebastian Machowski über das Teamspiel seiner Schützlinge. Im Schlussabschnitt konnte es sich der Trainer dann sogar erlauben, seine zweite Garde auf das Parkett zu schicken. Besonders 2,21-Meter-Riese Nick Schneiders sorgte in knapp sieben Minuten noch für einige Höhepunkte.
Für die Phantoms spielten: Visser 13, Jorovic 13, Schneiders 12, Mittmann 11, Melzer 10, Umeh 8, Kulawick 6, Milosevic 6, McElroy 6, Theis 4, Greer 2, Schröder 1.
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