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Kampf um den Klassenerhalt: Konkurrenten auf Distanz halten

3. Fußball-Liga: Eintracht Braunschweig tritt am Dienstag bei Carl Zeiss Jena an

Von Elmar von Cramon, 05.04.2009

Braunschweig. Diese Woche schafften die Drittligafußballer von Eintracht einen wichtigen Etappensieg im Kampf um den Klassenerhalt.

Durch das 2:0 bei Wacker Burghausen hielten sie einen direkten Konkurrenten auf Distanz. Mit dem gleichen Ziel fährt die Lieberknecht-Elf am Dienstag nach Jena, wo sie um 19 Uhr auf die stark in den Abstiegsstrudel geratene Carl Zeiss-Elf trifft.
Benjamin Fuchs, der in Burghausen das erste Tor vorbereitete und kurz danach verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, steht dann voraussichtlich wieder zur Verfügung. Beim Ex-Wehener wurde eine Schleimbeutelquetschung diagnostiziert, die keine längere Pause zur Folge haben wird. Jan Schanda (Erkältung) und Justin Eilers (Oberschenkelprobleme) werden in Thüringen wahrscheinlich ebenso mitwirken können. Auch Fait-Florian Banser, zuletzt gelbgesperrt, steht wieder zur Verfügung.
Für Ken Reichel und Matthias Henn, die nach wie vor Rehamaßnahmen absolvieren, kommt ein Einsatz noch zu früh, sodass Torsten Lieberknecht auf den in Burghausen erfolgreichen Kader bauen dürfte.
Während Eintracht den Abstand zu den Abstiegsrängen seit der Winterpause auf acht Punkte vergrößern konnte, rutschte Carl Zeiss Jena im neuen Jahr ganz tief in den Tabellenkeller. Mit 25 Punkten hatte der Zweitligaabsteiger zur Winterpause sieben Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz und belegte Rang zehn. Dies nahmen Trainer René van Eck und Sportdirektor Carsten Linke zum Anlass, ein weiteres Heranrücken an die Aufstiegsränge als Zielvorgabe zu formulieren. Was jedoch folgte, war eine Talfahrt sondergleichen. Nur zwei Zähler sammelte van Eck im Kalenderjahr 2009, sodass der Niederländer und Linke nach sechs verlorenen Spielen in Serie am 23. März ihre Hüte nehmen mussten.
Der neue Coach Marc Fascher konnte das Ruder bislang noch nicht herumreißen, gegen Wuppertal spielte man zu Hause 0:0 und verlor mit 0:2 bei Dynamo Dresden. Angesichts der desaströsen Offensivbilanz (zwei Tore in den vergangenen neun Begegnungen) droht den Thüringern, von der 2. direkt in die 4. Liga durchgereicht zu werden. Auch die Wintereinkäufe Lars Fuchs (VfL Osnabrück) und Silvio Schröter (vereinslos/zuvor MSV Duisburg) konnten der Offensive noch kein neues Leben einhauchen. Während Fuchs nach neun Spielen noch auf seinen ersten Treffer wartet, feierte Schröter nach langer Verletzungspause erst in Dresden seinen Einstand.
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