Anzeige

Kämpfen und siegen, Eintracht!

Szene aus dem Hinspiel: Eintrachts Ken Reichel gegen Sebastian Griesbeck (Heidenheim). Foto: SH

2. Fußball-Bundesliga: Lieberknecht-Team startet heute in Heidenheim in die Restrückrunde.

Von Elmar von Cramon, 23.01.2018.

Braunschweig. Endlich geht es wieder los in der 2. Fußball-Bundesliga. Heute starten die Kicker von Eintracht Braunschweig in die Restrückrunde und gastieren ab 20.30 Uhr beim punktgleichen Ligakonkurrenten 1. FC Heidenheim.

Mit Philipp Hofmann vom Ligakonkurrenten Greuther Fürth konnten die Blau-Gelben nach Georg Teigl und Frederik Tingager noch einen weiteren Spieler an die Hamburger Straße lotsen und wollen sich nun möglichst schnell von den Abstiegsrängen distanzieren.
Nicht mehr mithelfen wird den Löwen dabei wohl Onel Hernandez, der vor einem Wechsel zu Norwich City in die englische zweite Liga steht.
„Es ist immer schön, wenn es wieder losgeht. Die Vorbereitung war mehr als intensiv und die Spieler sind zu mehr als 100 Prozent topfit“, freut sich Torsten Lieberknecht auf den Start in die Restrückrunde und die vor ihm und seiner Mannschaft stehenden Herausforderungen: „Aus der Krise ist der Mut und Wille geworden, die Jungs aus der Situation herauszuführen.“ Zwar sei „nicht alles schlecht gewesen“, trotzdem herrsche aufgrund der dürftigen Punkteausbeute im alten Jahr Unzufriedenheit.
„Die Mannschaft weiß, dass sie eigentlich stärker ist“, bekräftigt der 43-Jährige, der sein Team in einer Gruppe von zehn Konkurrenten sieht, die schnellstmöglich 40 Punkte erreichen wollen.
Dazu gehört auch „Tabellennachbar“ 1. FC Heidenheim, der lediglich durch ein schlechteres Torverhältnis hinter den Löwen steht.
„Heidenheim stand schon immer für Konterfußball und ein gutes Umschaltspiel“, so der Eintracht-Coach, der beim kommenden Gegner trotz der Tabellensituation das „Potenzial für oben“ sieht und auf den speziellen Rasen in der Voith-Arena hinweist: „Dieser Rasen macht das Spiel schnell, darauf müssen wir uns beim Passspiel einstellen.“
Nicht mit von der Partie sein wird in Heidenheim Onel Hernandez, der nun doch einen Wechsel zu Norwich City anstrebt und scheinbar nicht mehr im Eintracht-Trikot auflaufen wird. „Er hat uns mitgeteilt, dass er sich momentan nicht in der Lage sieht, seine Leistung abzurufen und spielt für das Heidenheim-Spiel deshalb keine Rolle“, erklärt Marc Arnold, der sich in Transferverhandlungen mit Norwich befindet.
Auch die Langzeitverletzten Joe Baffo und Julius Biada (beide Reha) fallen weiterhin aus, während Mirko Boland gute Fortschritte macht und Stück für Stück ins Mannschaftstraining eingegliedert wird.
Für die heutige Partie ist der Routinier jedoch noch keine Option, während der wiedergenesene Domi Kumbela wohl zum Kader zählen dürfte. Ob auch Christoffer Nyman für einen Kaderplatz infrage kommt, wird kurzfristig entschieden.
„Er hat kein Vorbereitungsspiel bestritten, wir werden sehen, wie er sich fühlt“, so Lieberknecht, der mit der einen oder anderen Überraschung liebäugelt: „Es hat sich während der Vorbereitung ein neues Bild ergeben. Es gibt Jungs, die sich in den Vordergrund gespielt haben und Jungs, die ein langes Gesicht machen werden, wenn der Kader bekanntgegeben wird.“
So könnten sie spielen: Fejzic - Breitkreuz, Valsvik, Tingager (Becker) - Reichel, Hochscheidt, Schönfeld, Teigl - Khelifi, Abdullahi, Zuck(Nyman).
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.