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Kälte zwingt Veranstalter der Löwen Classics zum Handeln

Boden könnte beim Aufbau der Stallzelte für das Reitturnier Probleme machen.

28.01.2009

Braunschweig (j). Die Kälte der vergangenen Wochen birgt schon heute, mehr als vierzig Tage vor Beginn des Reitturniers Löwen Classics, Risiken. Die Veranstalter rechnen mit großen Problemen in der Aufbauphase im Außenbereich der VW-Halle.

Aufgrund des anhaltenden Frosts werde der Boden bei wiederkehrenden Plustemperaturen keinerlei Stand im Park aufweisen und somit nicht mit schwerem Gerät befahrbar sein. Schon jetzt müssten Vorkehrungen getroffen werden, die vielen Stallzelte manuell aufzubauen, was einen extrem erhöhten Personalkostenfaktor bedeute. „Wir können nur weiterhin auf kalte, trockene Temperaturen bis Anfang März hoffen, da sonst die Methodik des Aufbauens von Jahr zu Jahr ins Uferlose abgleitet. Falls uns Plusgrade erwarten und der Boden von unten aufweicht, werden die Stallflächen in den Zelten uns vor große Probleme stellen, und wir müssen zusätzliche Schichten zur Unterfütterung besorgen“, so Veranstalter Axel Milkau. Das eigentliche Problem liege darin, den richtigen Stoff zu finden, der den Puffereffekt zusätzlich zum bisherigen Rindenmulch bringt und trotzdem den Naturboden des Parks nicht im Wachstum hemmt. Seit ein paar Tagen werden verschiedene Stoffe gesichtet und deren Kostenfaktor ermittelt.
Eine Verschlechterung der Lage und eine noch größere Herausforderung würden Regenfälle vor dem Start der Löwen Classics am 12. März bringen. Das Versickern des Wassers wird durch hochstehendes Grundwasser behindert. So wappnen sich die Veranstalter der Löwen Classics nicht nur mit Außenpumpen, sondern ordern auch Zwischenpumpen für die Stallzelte. Zusätzlich werden Sickerschächte in den Zelten gesetzt.
„All dies bedeutet erhebliche Mehrkosten für das Außengelände, die in einem Bereich von zirka 20 000 Euro liegen werden. Aber wir werden bestens gegen alle Risiken gewappnet sein, damit die Löwen Classics wieder ein Erlebnis der Spitzenklasse werden“, verspricht Axel Milkau.
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