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Jüngstes Team der Liga

Saisonstart des USC in der 2. Volleyball-Bundesliga am Sonnabend.

Braunschweig (öbl), 15.09.2010.

Wenn am Sonnabend die 2. Volleyball-Bundesliga der Männer in ihre neue Saison startet, dann ist der USC mit einem Heimspiel um 19.30 Uhr in der Tunicahalle gegen den VfL Lintorf mit dabei.

Doch jener USC, der in dieser Saison an den Aufschlag geht, ist ein anderer, ein noch jüngerer USC. Nach den sehr erfolgreichen Jahren in der Spitzengruppe der Liga machte sich schon in der Vorsaison bemerkbar, dass das Team und Trainer Mikhail Kontchevski neue Herausforderungen brauchte. Abnutzungserscheinungen ließen die Leistungen gegen Ende schwinden. Verständlich, da die Finanzen keine Perspektiven nach oben zuließen.
Trainer Mikhail Kontchevski und die Leistungsträger Marten und Steffen Ahlborn sind nun nicht mehr dabei. Die Brüder setzen nach etlichen Jahren Bundesliga-Volleyball nun andere Prioritäten, ebenso Diagonalspieler Alexander Ziskins.
René Zornow, im Vorjahr Co-Trainer, ausgebildet an der DHFK in Leipzig, sammelte bereits beim VC Leipzig und TSV Giesen/Hildesheim auch Erfahrungen in der 1. Bundesliga. Er soll den begonnenen Jugendkurs weiter fortsetzen. Vom hochtalentierten Nachwuchs werden neben dem 19-jährigen Stefan Spieweg ein B- und drei A-Jugendliche in den Bundesligakader aufrücken. Neben den 17-jährigen Hendrik Dehl und Moritz Wanke werden sowohl Beach-Nationalspieler Simon Kraftschik, als auch der erst 16-jährige Wichard Lüdje für den USC auflaufen. Auch die beiden externen Neuzugänge sind jung: Der 18-jährige Alexander Kurzbach spielte auf der Mittelblockerposition beim Regionalligisten MTV Salzdahlum und der zwei Jahre ältere Wolfsburger Johannes Gotschall soll auf der Diagonalposition zum Einsatz kommen. Auf dem Feld werden die Zweitliga erfahrenen Patrick Stellfeld, Timo Hahn, Phillip Maasberg, Roman Kammer, Rafael Supernack und Stephan Pampel aber sicher noch die wichtigen Eckpfeiler bilden. Trotz dieser „Oldies“ stellen die Braunschweiger mit 21,4 Jahren das jüngste Team der Liga (mit 21,8 Jahren kommt mit Samstaggegner Lintorf übrigens das zweitjüngste).
Dass die Saison nach den Veränderungen kein Zuckerschlecken wird, dessen ist sich Trainer René Zornow bewusst: „Wir werden alle Kräfte mobilisieren müssen, um am Anfang der Saison den Anschluss in der unteren Tabellenregion zu halten, in der Rückrunde werden wir stärker sein“. Aber er ist zuversichtlich: „Die Jungs trainieren gut, es macht sehr viel Spaß."
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