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Joker Putaro ärgert die Löwen in der Nachspielzeit

Bielefelds Prietl (l.) kämpft mit den Braunschweigern Yildirim und Samson (r.) um den Ball. imago

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht und Bielefeld trennen sich 2:2 – Abdullahi mit seinem erstem Saisontreffer und Hochscheidt erfolgreich.

Von Elmar von Cramon, 17.11.2017.

Braunschweig. Nur wenige Augenblicke fehlten Eintrachts Zweitliga-Fußballern zum ersten Auswärtssieg der Saison, den verhinderte jedoch ein Jokertor von Bielefelds Leandro Putaro in der Nachspielzeit. Vor 16 367 Zuschauern lagen die Ostwestfalen bereits nach sechs Minuten durch Tom Schütz in Führung, bevor Eintracht durch Suleiman Abdullahi (56.) und Jan Hochscheidt (64.) erfolgreich war. Durch das Remis verpasste es die Lieberknecht-Elf, Bielefeld hinter sich zu lassen, blieb aber zum fünften Mal in Serie ungeschlagen.

Gleich zu Beginn näherten sich die Gastgeber dem Löwen-Tor gefährlich an, doch Keanu Staude zielte beide Male deutlich zu hoch (3./5.). Kurz darauf bekamen die Bielefelder dann einen Freistoß in aussichtsreicher Position zugesprochen, den sie prompt zur Führung nutzten: Schütz zirkelte den Ball durch die Braunschweiger Mauer hinweg ins kurze Eck (6.). Kurz darauf wurde DSC-Keeper Stefan Ortega von Abdullahi geprüft, konnte dessen Distanzversuch aber meistern (18.). Auch in den folgenden beiden Offensivszenen stand der Nigerianer im Mittelpunkt; wurde zuerst aber von Stefan Salger geblockt und scheiterte anschließend erneut am gut aufgelegten Ortega (18./21.). Dann konterten die Bielefelder gefährlich: Eine Flanke von Florian Harthertz fand Fabian Klos am langen Pfosten, doch Steve Breitkreutz konnte den Schuss des Torjägers für den bereits geschlagenen Fejzic blocken (26.). Eintracht blieb ebenfalls gefährlich: Abdullahi schickte Onel Hernandez auf die Reise, doch Ortega klärte erneut entschlossen (32.). Zur Pause mussten sich die Löwen den Vorwurf der mangelnden Chancenverwertung gefallen lassen.
Auch nach dem Wechsel traf dies zunächst weiter zu: Eine Flanke von Ken Reichel landete auf dem Kopf von Abdullahi, der aus sechs Metern Entfernung erneut seinen Meister in Ortega fand (48.). Dann konnte der Nigerianer aber doch noch jubeln: Eine Hochscheidt-Ecke köpfte Steve Breitkreutz zurück ins Getümmel, wo Abdullahi mit einem trockenen Schuss ins Eck zum Ausgleich traf. Kurz darauf verfehlte Salim Khelifi das Tor mit einem Schlenzer nur haarscharf (62.), dafür schlug Hochscheidt unmittelbar danach eiskalt zu. Ein weiter Pass von Reichel erreichte den Mittelfeldspieler an der Schnittstelle, von wo aus er in den Strafraum eindrang und aus halblinker Position ins rechte untere Eck traf.
Arminia versuchte zu antworten, doch Fejzic zeigte sich beim Schussversuch von Staude auf dem Posten (67.). Die Löwen hatten nun Platz zum Kontern, ein Pass des eingewechselten Hendrick Zuck konnte Salger aber in höchster Not vor dem einschussbereiten Abdullahi klären (77.). Auf der Gegenseite wahrte die Braunschweiger Defensive mehrfach die Lufthoheit: Zunächst boxte Fejzic eine Flanke von Florian Dick aus der Gefahrenzone (79.) und wehrte auch den Kopfball von Christopher Hemlein mit einem tollen Reflex ab (87.). Beim zweiten Versuch von Hemlein (89.) behielt der Bosnier wieder die Oberhand, musste in der Nachspielzeit aber doch noch hinter sich greifen: Eine Ecke von Dick verlängerte Klos auf den eingewechselten Putaro, der das 2:2 markierte. Beide Teams besaßen noch die Chance zum Siegtreffer, doch weder Voglsammer für Bielefeld noch Breitkreuz für die Löwen waren erfolgreich.
Mannschaft: Fejzic - Reichel, Breitkreuz, Valsvik, Becker - Samson - Hernandez, Yildirim (68. Schönfeld), Hochscheidt, Khelifi (73. Zuck) - Abdullahi (79. Tietz).
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