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„Jedes Team hat Probleme, wenn sein Star nicht trifft“

Verlässlicher Scorer aus der Nahdistanz: Kyle Visser. Foto: T.A.

Basketball-Bundesliga: Die Phantoms spielen am Sonnabend in Hagen

Von Christoph Matthies, 23.10.2013.

Braunschweig. Nach der ärgerlichen 77:79-Niederlage in Ludwigsburg wollen die Phantoms-Basketballer am Sonnabend endlich ihren ersten Auswärtssieg unter Dach und Fach bringen. Beginn der Partie in der Hagener Ischelandhalle ist um 19 Uhr.

An Kyle Visser hat es gewiss nicht gelegen, dass die Phantoms ohne Punkte aus Ludwigsburg an die Oker zurückkehrten. „In manchen Spielen kommt der Ball einfach zu dir, da hast du ein gutes Gefühl“, erklärt der Center seine starken 23 Punkte und sieben Rebounds – und räumt ein, dass auch sein Geburtstag und die Tatsache, dass es gegen seinen Ex-Verein ging, für eine Extraportion Motivation sorgten.
Während Visser also vieles gelang, erwischte Phantoms-Topscorer Isaiah Swann einen rabenschwarzen Abend. Keinen einzigen Punkt hatte der Guard, beim Heimsieg gegen Bremerhaven mit 32 Zählern noch in Allstar-Form, am Ende auf seinem Konto. „Natürlich hat jedes Team Probleme, wenn sein Star in der Offensive seine Würfe nicht trifft“, betont Visser. Trotzdem wäre nach einer verbesserten zweiten Halbzeit die Chance da gewesen, das Spiel zu gewinnen. Und der Mann aus Michigan beruhigt alle Zweifler: „Isaiah ist eine gefährliche Waffe in der Offensive und einer der besten Spieler, mit denen ich je zusammengespielt habe. Er wird zurückkommen. Jeder hat mal einen Tag, an dem es nicht läuft.“
In Hagen treffen die Phantoms nun auf eine Mannschaft, die bis auf BBL-Topscorer Davin White fast alle Leistungsträger der vergangenen Saison halten konnte. Headcoach Ingo Freyer lässt sein Phoenix-Team auch in diesem Jahr wieder Hochgeschwindigkeits-Basketball spielen. „Das Wichtigste für uns wird sein, das Tempo des Spiels zu kontrollieren. Auf jeder Position, vom Point Guard bis zum Center“, will sich Visser das Spiel der Hagener nicht aufzwängen lassen. Stattdessen werde man mit Coach Raoul Korner während der Trainingswoche analysieren, wie man die kleine Aufstellung der Hagener zu seinem Vorteil nutzen könne. Genau wie Braunschweig hat Phoenix bisher drei Siege eingefahren.
„Wir haben vom Bayreuth- zum Ludwigsburg-Spiel schon einen großen Schritt gemacht, auch wenn wir verloren haben. Ich hoffe, dass wir am Sonnabend jetzt den nächsten Schritt machen und den Sieg entführen können“, ist Kyle Visser zuversichtlich, dass der erste Auswärtserfolg nicht mehr lange auf sich warten lässt.
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