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„Jeder Spieler soll sich 90 Minuten präsentieren“

Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig bestreitet zwei Testspiele.

Von Elmar von Cramon, 25.01.2012

Braunschweig. Nach dem Wiedereinstieg in den Übungsbetrieb auf den heimischen Plätzen testen Eintrachts Zweitliga-Kicker am Wochenende zunächst bei Hessen Kassel (Freitag, 18.30 Uhr) und anschließend beim Halleschen FC (Sonntag, 13.30 Uhr).

„Wir haben uns wieder gut akklimatisiert“, erklärt Torsten Lieberknecht in Bezug auf die Bedingungen vor Ort, die sich doch signifikant vom frühsommerhaften Wetter im spanischen Trainingslager unterscheiden. Die Testspiele gegen ambitionierte Regionalligisten sollen die bislang gute Vorbereitung auf den Start gegen Frankfurt abrunden. „Jeder Spieler soll sich 90 Minuten präsentieren können. Wir wollen außerdem ungeschlagen bleiben“, erklärt der 38-Jährige. Auch die beiden Torhüter Daniel Davari und Marjan Petkovic dürfen sich jeweils ein komplettes Spiel präsentieren, bevor Lieberknecht die schwierige Aufgabe bevorsteht, sich für einen der Keeper entscheiden zu müssen: „Dies wird kurz vor dem Frankfurt-Spiel passieren“, kündigt er an.
Für Benjamin Kessel, Oliver Petersch und Benjamin Fuchs besteht am Wochenende ebenfalls die Möglichkeit, in den Kampf um die Stammplätze einzugreifen: Das Trio absolviert mittlerweile das komplette Übungsprogramm. Nico Zimmermann, der sich nach muskulärer Fehlbelastung mit Rückenschmerzen plagte, soll kommende Woche wieder dabei sein, Randy Edwini-Bonsu (Knöchelblessur) wird noch in dieser Woche zurückerwartet. Bei Marcel Correia (zur Reha in Mainz) könnte es mit Blick auf das Frankfurt-Spiel eng werden: „Wir müssen Geduld mit ihm haben“, sagt Lieberknecht.
Dass der Ball noch nicht rollt, kommt dem Eintracht-Trainer sehr entgegen. Nicht nur wegen einiger angeschlagener Spieler: „Wir haben in den vergangenen 18 Monaten physisch und psychisch auf hohem Level agiert, deshalb darf die Regeneration nicht zu kurz kommen.“ Amüsiert zeigte sich der Eintracht-Coach vom angeblichen Interesse von Terek Grosny (Russland) und Anorthosis Famagusta (Zypern) an Domi Kumbela: „Das ist wirklich gut ausgedacht. Die Klubs sind so weit weg, dass es schwierig ist, von dort zu erfahren, dass nichts an der Sache dran ist.“
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