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Jakub Blaszczykowski darf jubeln

Durfte jubeln: Wolfsburgs Jakub Blaszczykowski. Foto: regios24

Fußball: Wolfsburger siegt mit der polnischen Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation.

Wolfsburg, 10.10.2017.

Ein Traum ist geplatzt, ein anderer ging in Erfüllung. Yunus Malli, Mittelfeldspieler des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg, verpasste mit der Türkei die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland.

Die Türken unterlagen vor den eigenen Fans in Eskisehir mit 0:3 gegen Island und verpassten ihre dritte WM-Teilnahme nach 1954 und 2002. Trotz holpriger Qualifikation hatte sich die türkische Nationalmannschaft zuletzt mit einem Überraschungssieg gegen Kroatien wieder in die Verlosung gebracht.

Doch nun die bittere Enttäuschung im „Endspiel“ um Platz zwei oder sogar mehr in Gruppe I. Malli, der bis zur U21 noch für den DFB gespielt hatte, kam nach 77 Minuten in die Partie und konnte die Niederlage nicht mehr verhindern.

Jubeln durfte dagegen am Sonntagabend Jakub Blaszczykowski. Der 31-jährige Mittelfeldmann des VfL machte mit der polnischen Nationalmannschaft im Heimspiel gegen Mazedonien mit dem 4:2-Sieg den entscheidenden Schritt zur WM-Endrunde in Russland. Bereits im vorletzten Qualifikationsspiel der Gruppe E hatte die Mannschaft von Trainer Adam Nawalka am vergangenen Donnerstag in Armenien mit einem 6:1-Sieg den Grundstock gelegt.

In Warschau mussten die Polen zwischenzeitlich indes um ihre Qualifikation bangen, denn nach einer 2:0-Führung der Gastgeber glich Mazedonien in der Schlussphase zum 2:2 aus. Bayern-Stürmer Robert Lewandowski traf kurz vor dem Ende jedoch zum erlösenden 3:2 und versetzte seine Landsleute im ausverkauften Nationalstadion in einem Freudentaumel. Blaszczykowski stand 90 Minuten auf dem Platz – wie schon beim Kantersieg in Armenien, zu dem Wolfsburgs Nummer 16 per Linksschuss zum zwischenzeitlichen 4:1 getroffen hatte.
Ebenfalls in Russland dabei ist die belgische Nationalmannschaft, in der VfL-Torhüter Koon Casteels die Nummer zwei hinter Thibault Courtois (FC Chelsea) ist.

Die Belgier hatten sich bereits vor dem abschließenden Doppelspieltag in der WM-Qualifikation ihr Russland-Ticket gesichert – und das als erstes Team nach den automatisch qualifizierten Gastgebern.
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