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Ismaël: „Der Druck ist wieder voll da“

Wolfsburger Niederlage in Dortmund: Jannes Horn (r.) gegen Andre Schürrle. Foto: regios24

1. Fußball-Bundesliga: Wolfsburg verliert 0:3 in Dortmund – Wölfe erwarten Freitag Bremen.

Wolfsburg, 22.02.2017.

Mit Rückenwind ging’s bergab! Nur sechs Tage nach dem wichtigen 2:1-Heimsieg gegen die TSG Hoffenheim enttäuschten die Bundesliga-Fußballer des VfL Wolfsburg bei der 0:3-Auswärtsschlappe bei Borussia Dortmund auf ganzer Linie und stecken wieder tief drin im Abstiegskampf. Denn die Konkurrenz aus Bremen, Hamburg und Ingolstadt punktete im Gegensatz zu den zahnlosen „Wölfen“.

Diese durften sich bei ihrem Kapitän bedanken, dass es vor der leeren Südtribüne im Dortmunder Signal-Iduna-Park kein Debakel gab. Allein in der Anfangsphase musste Diego Benaglio gleich dreimal gegen Pierre-Emerick Aubameyang (7., 16.) sowie Marco Reus (10.) retten, ehe auch der VfL-Torwart machtlos war. Überwunden wurde er allerdings nicht von einem Borussen, sondern von seinem Teamgefährten Jeffrey Bruma, der das Leder zum 0:1 (20.) in die eigenen Maschen köpfte. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Halbzeitpause, da Yunus Malli (45.) die beste VfL-Chance vergab.

Der zweite Durchgang hatte kaum begonnen, da hieß es auch schon 0:2 aus Sicht der „Wölfe“: Eine Hereingabe von Ousmane Dembélé köpfte Lukas Piszczek (48.) ein, und bereits elf Minuten später machte Dribbelkünstler Dembélé mit dem dritten Dortmunder Treffer den Deckel drauf und besiegelte damit die völlig verdiente Niederlage der Wolfsburger.

„Glückwunsch an die Dortmunder zu einem mehr als verdienten Sieg. Wir waren einfach zu mutlos und haben alles vermissen lassen, was uns letzte Woche das Spiel gegen Hoffenheim noch hat drehen lassen. Der Druck ist wieder voll da“, meinte VfL-Cheftrainer Valérien Ismaël und merkte gleich an: „Wir müssen das Spiel schnell vergessen und abhaken und uns auf das immens wichtige Spiel am kommenden Freitag zu Hause gegen Werder Bremen konzentrieren.“

So sahen es auch Ismaëls Schützlinge. Youngster Jannes Horn, der nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Riechedly Bazoer in die Startelf gerückt war, fand ebenso deutliche Worte: „Wir dürfen jetzt nicht mehr reden, sondern müssen abliefern.“ VfL-Sportdirektor Olaf Rebbe stieß ins gleiche Horn: „Gegen Bremen müssen wir den Kampf annehmen und zeigen, dass wir zu Hause Spiele dominieren können.“

Zumal die Bremer um den ehemaligen Wolfsburger Max Kruse unter den großen Gewinnern im Tabellenkeller waren: Mit dem 2:0-Erfolg in Mainz beendeten sie ihre Talfahrt. Bleibt also zu hoffen, dass es auch für Werder mit Rückenwind bergab geht – am Freitagabend (20.30 Uhr) in der Wolfsburger Volkswagen-Arena.
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