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„Interessantes Pokalduell gegen Bielefeld“

Fußball: Eintracht tritt am ersten August-Wochenende beim Zweitliga-Aufsteiger an – Torsten Oehrl hat unterschrieben.

Von Elmar von Cramon, 16.06.2013

Braunschweig. Auf ein spannendes Pokalduell dürfen sich die Eintracht-Fans am ersten Wochenende im August freuen: Fußball-Erstligist Eintracht Braunschweig reist zu Zweitliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld und muss eine Woche vor dem ersten Bundesliga-Spieltag somit einen echten Härtetest absolvieren.

„Wir freuen uns auf ein interessantes Duell in einem schönen Stadion gegen einen hochklassigen Gegner“, freut sich Eintrachts sportlicher Leiter Marc Arnold über das Los. Angesichts von zahlreichen unterklassigen Teams im Lostopf gehörten die Ostwestfalen zu den anspruchsvollsten Gegnern, die den Blau-Gelben zugelost werden konnten.
Für Arnold jedoch nicht unbedingt ein Nachteil: „Die Saison beginnt gleich mit einer schönen Herausforderung. Bielefeld liegt außerdem nicht allzu weit weg, viele unserer Fans werden und begleiten.“ Erst im vergangenen Jahr hatten sich beide Mannschaften in der Vorbereitung duelliert, Eintracht unterlag den Bielefeldern damals mit 0:1.
Am Freitag gab der Verein wie erwartet die Verpflichtung von Torsten Oehrl bekannt: Der 27-Jährige wechselt von Ligakonkurrent FC Augsburg an die Hamburger Straße, er unterschrieb einen Vertrag bis 2016: „Torsten ist ein spielstarker Offensivmann, der seine Torgefährlichkeit in der Vergangenheit unter Beweis gestellt hat“, freut sich Arnold über den Transfer und die Tatsache, dass Oehrl weitere Eigenschaften erfüllt, auf die der Verein Wert legt : „Wir kennen ihn und wissen, dass er charakterlich zu uns passt. Außerdem hat er mit Augsburg in den vergangenen beiden Jahren erfolgreich den Abstiegskampf bestritten. Er weiß also, worauf es für uns in der kommenden Spielzeit ankommt.“
Zudem laufen die Verhandlungen über eine Ausleihe von Akteuren des aktuellen Kaders. Vor allem bei Gianluca und Raffael Korte könnte durch ein Ausleihgeschäft die sportliche Weiterentwicklung gefördert werden.
Ferner gab der Verein bekannt, dass der Trainingsplatz künftig mit einer Rasenheizung ausgestattet werden soll: „Das war zwingend notwendig, um konkurrenzfähig zu sein; speziell vor dem Hintergrund der kürzeren Winterpause in der Bundesliga“, so Arnold.
In der Vergangenheit war das Trainingsgrün im Winter wegen Schnee und Eis oft unbenutzbar, Trainer Torsten Lieberknecht hatte diese Situation in der Vergangenheit bereits mehrfach bemängelt und sich für eine Rasenheizung oder einen Kunstrasenplatz eingesetzt.
Neben dem Trainingsplatz wird auch am B-Platz gebaut, um ihn für die U23 regionalligatauglich zu machen. Das Spielfeld muss fortan eingezäunt sein, außerdem soll eine Zuschauertribüne gebaut werden. Die für den Ausbau vorgesehenen Kosten in Höhe von 1,2 Millionen Euro trägt dabei Eintracht.
Von der Stadt erhält der Verein ein Erbbaurecht für die Dauer von 99 Jahren an den Sportanlagen rund um das Stadion, was neben den Fußball- und Tennisplätzen auch den Hockey-Kunstrasenplatz einschließt.
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