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Interessanter Vergleich gegen den FC Ingolstadt

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht seit Sonntag im Trainingslager.

Von Elmar von Cramon, 16.01.2013.

Braunschweig. Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig befindet sich seit vergangenem Sonntag im Trainingslager in Belek in der Türkei.

Dort präsentierten sich Hotel und Trainingsplätze im erwarteten Zustand und werden intensiv zur Vorbereitung auf das Testspiel am heutigen Mittwoch gegen den FC Ingolstadt (Anstoß 14 Uhr) genutzt. Zuvor gab es bei der geplanten Einreise von Marcel Correia jedoch Probleme.
Der Innenverteidiger hatte das Land nach seiner Ankunft gleich wieder verlassen müssen, da ihm wegen eines abgelaufenen Reisepasses die Einreise verweigert worden war. Zurück in Deutschland hatte er sich beim portugiesischen Konsulat in Hamburg einen vorläufigen Pass besorgt und reiste von dort aus weiter nach Berlin. In der Hauptstadt bestieg er gemeinsam mit Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt ein Flugzeug Richtung Antalya und traf bereits am Montag wieder in Belek ein: „Die Geschichte ist halb so wild, schließlich ist er schnell wieder zurückgewesen“, lautet das Statement von Marc Arnold zur Odyssee des Deutsch-Portugiesen.
Der sportliche Leiter des Vereins freut sich derweil auf den ersten Vergleich im Trainingslager gegen den FC Ingolstadt: „Ein interessanter Test gegen einen Gegner, der mehr Potenzial hat als seine aktuelle Platzierung aussagt. Es wird definitiv schwerer als gegen Erfurt und Offenbach.“
Gegen die Oberbayern sollen Deniz Dogan und Kevin Kratz nach ihren Operationen und der damit verbundenen Pause noch geschont werden: „Beide absolvieren das Mannschaftstraining teilweise mit und arbeiten außerdem mit Reha- und Athletiktrainer Jürgen Rische“, erklärt Arnold, der sich über die Entwicklung bei Oliver Petersch und Matthias Henn freut, die nach langer Pause bislang keine Probleme haben, das volle Trainingsprogramm zu absolvieren.
Der 42-Jährige sieht unterdessen keinen Bedarf, auf die längere Verletzungspause von Kapitän Dennis Kruppke mit einer Neuverpflichtung zu reagieren: „Wenn wir noch einen Spieler holen, passiert das unabhängig von seiner Verletzung.“ Auch wenn er als Kapitän und Führungsspieler schmerzlich vermisst werde, sieht Arnold für andere Spieler die Chance, sich zu zeigen: „Dennis ist ein sehr flexibler Spieler, deshalb kommen auch mehrere Akteure in Betracht, auf der jeweiligen Position zu spielen.“
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