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In Wien tüftelt Korner am Kader

Alleiniger sportlicher Strippenzieher: Raoul Korner. Foto: SH

Basketball: Der Sportchef sucht junge Deutsche.

Von Christoph Matthies, 25.05.2014.

Braunschweig. Wie Braunschweigs Erstliga-Basketballer in Zukunft heißen werden, ist noch ungewiss. Auch die Höhe des Budgets der kommenden Saison hängt weiterhin davon ab, ob noch ein Namenssponsor gefunden wird. Dies hält Raoul Korner, den Headcoach und frischgebackenen Sportdirektor jedoch nicht davon ab, in seiner Heimatstadt Wien bereits am künftigen Kader zu basteln.

„Wir müssen uns als Klub neu definieren, unseren Platz in der Liga finden“, erklärt der Österreicher. Und verschweigt nicht, woran es zuletzt hakte: „Es ist uns in den vergangenen Jahren nicht gelungen, einen Stamm deutscher Spieler aufzubauen und zu halten.“ Momentan führt Korner Gespräche mit den jungen Braunschweiger Doppellizenz-Spielern, zugleich sollen weitere junge Deutsche das Team bereichern. „Wir wollen Spieler holen, die großes Potenzial haben und auf dem Weg nach oben sind, noch nicht an ihrem Zenit“, betont Korner die Notwendigkeit, in einem überhitzten Markt für deutsche Spieler nach hoffnungsvollen Talenten zu suchen, anstatt Stars anzupeilen, für die größere Teams „horrende Summen“ auf den Tisch legen würden. Erste spruchreife Personalentscheidungen kündigt Korner für den Beginn der kommenden Woche an.

Wenn die Arbeit am Kader erledigt ist, hofft der Sportchef, noch einen kleinen Urlaub einschieben zu können, um die Akkus nach einer kräftezehrenden Saison wieder aufzuladen. „Irgendwas mit Wasser und Sonne“, schwebt dem 40-jährigen Wiener vor.
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