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„In Osnabrück beste Leistung gezeigt“

3. Fußball-Liga: Eintracht fährt mit Optimismus zum Ligapunktspiel gegen Tabellenschlusslicht Wuppertaler SV.

Von Elmar von Cramon, 14.10.2009.

Braunschweig. Nach der unglücklichen Niederlage im NFV-Pokal beim VfL Osnabrück steht für die Drittligafußballer von Eintracht die nächste Herausforderung im Punktspielbetrieb an. Am Sonnabend gastieren die Löwen beim Tabellenschlusslicht Wuppertaler SV (Anstoß 14 Uhr).

Das Pokalaus schnell abzuhaken steht für Torsten Lieberknecht beim Auftritt im Bergischen Land im Vordergrund: „Wir haben gegen Osnabrück die beste Saisonleistung gezeigt, das muss uns für die kommenden Partien Stärke geben.“
Der Eintracht-Coach ärgert sich dennoch über das Pokalaus, was für ihn auch mit der schwachen Vorstellung des Hannoveraner Schiedsrichters Harm Osmers zusammenhing, der es unter anderem versäumte, den Osnabrücker Niels Hansen des Feldes zu verweisen und das Ausgleichstor trotz Abseitsstellung des Torschützen Henrich Bencik anerkannte: „Man hat dem jungen Schiedsrichter keinen Gefallen getan, ihn für so eine wichtige Partie anzusetzen.“
In Wuppertal könnten die Braunschweiger den Anschluss an die Tabellenspitze herstellen. Die Bedingungen erscheinen hierfür günstig. Zwar konnten die Wuppertaler die jüngste Partie vor eigenem Publikum gewinnen, zuvor verlor der WSV jedoch sechs Mal in Folge und erzielte nur einen eigenen Treffer: „Wenn wir nur annähernd an die Leistung in Osnabrück anknüpfen, werden wir in Wuppertal gewinnen“, fordert Lieberknecht einen selbstbewussten Auftritt.
Von Vorteil für seine Elf ist vor allem die Tatsache, dass Dennis Kruppke, beim 1:1 gegen Heidenheim gelbgesperrt, wieder mitwirken kann. Der ehemalige Freiburger hatte gegen Osnabrück das 1:0 erzielt und führt die vereinsinterne Torschützenliste mit derzeit sechs Treffern an.
Fehlen wird weiterhin Marc Vucinovic (Wadenverletzung), hinter dem Einsatz von Benjamin Fuchs (Zerrung) steht ein Fragezeichen.
Auch Kingsley Onuegbu und Dennis Kruppke sind aus dem Osnabrück-Spiel noch leicht angeschlagen.
Beim 1:0-Erfolg im Benefizspiel gegen Göttingen 05 und die SVG Göttingen testete Lieberknecht, wie schon so oft in dieser Spielzeit, eine Reihe von Nachwuchsspielern und setzte mit Nicolai Müller sogar einen B-Jugendspieler ein.
„Die Jungs sollen wissen, dass die Tür zur ersten Mannschaft immer offen steht“, macht der Ex-Profi deutlich, dass sich der Nachwuchs über gute Leistungen für das Drittligateam empfehlen kann.
So könnte Eintracht spielen: Petkovic – Boland, Dogan, Schanda, Brinkmann – Theuerkauf, Danneberg, Pfitzner, Morabit (Fuchs) – Kruppke, Onuegbu.
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